Peugeot Deutschland hat sich für das laufende Jahr einen Marktanteil von 3,85 Prozent als Zielmarke gesetzt. "Wir wollen in diesem Jahr 129.200 Pkw und 6.800 leichte Nutzfahrzeuge absetzen," sagte Geschäftsführer Olivier Veyrier heute auf dem Jahrespressegespräch in Frankfurt am Main. Mit 108.560 neu zugelassenen Pkw und 4.638 Nfz legte Peugeot im Jahr 2002 in Deutschland trotz des um 2,7 Prozent rückläufigen Gesamtmarkts um acht Prozent zu. Die Nummer zwei unter den Importeuren profitierte u.a. von ihrem Diesel-Know-How: Mehr als jeder dritte neu angemeldete Peugeot-Pkw – 32.854 Einheiten – war in 2002 ein Selbstzünder. Beim Pkw-Marktanteil gewann die französische Marke 0,33 Prozentpunkte auf einen neuen Bestwert von 3,34 Prozent hinzu. Bei den Privatkunden liegt der Marktanteil den Angaben zufolge bei 4,84 Prozent. Den Löwenanteil zum Peugeot-Ergebnis steuerte der Bestseller 206 bei: Mit 55.177 Zulassungen ist der Kleinwagen laut Peugeot Deutschlands meistverkauftes Importfahrzeug. Den Erfolgen bei Privatkunden stehen allerdings Defizite im Geschäft mit gewerblichen Kunden gegenüber (Marktanteil: 1,63 Prozent). Es gebe kaum einen Hersteller, bei dem eine derartige Diskrepanz zwischen Privat- und Firmenkunden bestehe, betonte Veyrier gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb will Peugeot alle Anstrengungen unternehmen, um auch bei Dienstwagen eine stärkere Position zu erlangen. (pg)
Peugeot will Flottenmarktanteile erobern
129.200 Pkw und 6.800 leichte Nutzfahrzeuge lauten die Verkaufsziele in 2003 / Firmenkundengeschäft soll angekurbelt werden