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Von der Vorstellung zur Umsetzung

Envision ist ein neuer Spieler im Markt der Elektromobilität. Was das Greentech-Unternehmen unter anderem kann, zeigt es uns in Werbespots. Autoflotte war beim ersten Dreh dabei.


Datum:
14.12.2020
Autor:
mb
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Envision bedeutet auf Deutsch so viel wie "vergegenwärtigen" oder "vorstellen". Oftmals reicht Vorstellungskraft alleine jedoch nicht aus, um Menschen zu erreichen und von etwas zu überzeugen. Envision Digital aus Singapur trägt die Vorstellung zwar im Namen, startet in Deutschland aber als Unbekannter in einem Markt, in dem sich bereits andere breitgemacht haben. Vielleicht ist genau das ein Grund, Werbung im Bewegtbild-Modus über Social-Media-Kanäle zu streuen, so lassen sich die Vorteile der Envision-Lade-Welt im Film einfacher ausmalen. Denn ganz ehrlich: Neu erfunden hat Envision beim Thema Laden im ersten Schritt nichts - was auch nicht nötig ist. Eine saubere Umsetzung in Flotten und zu Hause ist die Basisarbeit für zufriedene Kunden.

Regionale Drehorte

Die Drehs, die die Münchener Agentur Serviceplan verantwortet, finden in München und Starnberg statt. Zwei Standorte mit drei Protagonisten sollen zeigen, wie einfach es ist, elektrisiert zu leben. Autoflotte durfte bei der Produktion im Münchener Süden dabei sein. Hauptdarsteller, der keiner ist - oder im Envision-Sprech: Envisionist, ist Robert. Robert hilft im echten Leben Unternehmen in Sachen Vertrieb und Personal auf die Sprünge. Privat ist seine Leidenschaft Heavy Metal. Und das akustische Gegenteil: Elektromobilität. Er ist von der simplen und effizienten Antriebsart überzeugt. Genau der richtige also, um diese Lebenseinstellung in den Spots rüberzubringen. Die Filme, die über Social Media sowie die Envision-Website laufen, sollen zeigen, wie selbstverständlich E-Mobilität funktioniert. E wie einfach eben.

Wenn man bedenkt, dass die Filme - je nach Medium, wo sie ausgestrahlt werden - zwischen 20 und 60 Sekunden lang sind, ist es spannend zu sehen, welch Aufwand dafür betrieben werden muss.

Der Aufwand beginnt in der Regel drei bis sechs Monate bevor wir als Medienkonsumenten dran sind. Nach dem Briefing, das Envision an Serviceplan gibt, rauchen die Köpfe in der Kreativabteilung der Agentur. Fünf Menschen in der so genannten Kreation überlegen sich anhand der Vorgaben Ideen, die Geschichten transportieren. Denn das A und O ist es, Storys zu erzählen - idealerweise dann echte. Geschichten, die berühren, bestätigen und Begehren wecken. Und aufzeigen, wie man selbst Teil dieses Gefühls werden kann. So entstand die Idee dieser Testimonial-Kampagne. Echte "Envisionisten" in ihrem zu Hause, die von den Vorteilen ihrer Wallbox in der eigenen Garage berichten.

In Coronazeiten: weniger

Im Anschluss an die Ideen entsteht die strategische Ausführung. Sobald die Eckpfeiler stehen, wird vom Producer das passende Team zusammengestellt, um die Vorgaben des Kunden ideal umzusetzen. Die Mannschaft aus Filmproduktions-Firma, Regisseur, Regieassistenz, Kameramann und Tonfrau sowie Fotografen und Assistenten beläuft sich jetzt, in Corona- Zeiten auf 15 Personen.

Zusammen wird ein Zeitplan für die Preproduktion (alles, was vor dem Dreh stattfindet), die Produktion (alles, was am Drehtag passiert) und Postproduktion (alles im Anschluss wie Vertonung, Schnitt etc.) ermittelt. Nach Budgetfreigabe und der Entscheidung über das Produktionsteam castet (aussuchen) im nächsten Schritt die Filmproduktion die Testimonials anhand der Wünsche des Kunden. Bei der Auswahl der Darsteller musste im Vorfeld also nicht nur jemand mit sympathischem Charakter und E-Auto gesucht werden, eine vorhandene Wallbox über die geschwärmt werden konnte, war ebenso Grundvoraussetzung. Ist dies erledigt, ist die Preproduktionsphase abgeschlossen und es geht "auf den Dreh". Der findet bei Robert zu Hause statt.

Wie aufwändig solch ein Dreh ist, verdeutlicht die Tatsache, dass die Straße am Drehtag für den Durchgangsverkehr gesperrt ist und die Nachbarn in die Produktion einbezogen werden müssen. Denn ein Teil der Ausrüstung findet sich in der Hofeinfahrt gegenüber wieder. Das Gewusel ist groß und untermalt, wie aufwändig Filmproduktionen sind, gerade für Werbefilme. Hier tupft der Make-up-Artist die Stirn nach, dort muss die Message nochmals in den Kopf gehämmert werden und von der anderen Seite stoßen Kamera für Bewegtbild und Fotos dazu. Und ganz plötzlich heißt es: Ruhe bitte! Und es ist still.

Herausgekommen ist der Envision-Film mit Robert, der gerade die 50er-Hürde genommen hat, in München lebt und überzeugter E-Mobilist ist. Er selbst fährt seit Jahren Elektroauto und ist sich sicher, dass es der für ihn perfekte Antrieb ist. Robert passt wunderbar, denn er selbst ist eine Marke, spielt nichts und wirkt sehr echt. Vielleicht, gerade weil er kein Schauspieler ist. Gedreht wird von frühmorgens bis zum Sonnenuntergang. Denn Licht braucht es für gute Aufnahmen, gutes Wetter ist schön und war am Drehtag vorhanden.

Genau diese Konstellationist es, bei der Werbung zum Gefühl wird. Auch das Team vor Ort hat bei allem Stress sichtlich Spaß. Unzählige "Takes", also Einstellungen, werden gedreht, die Sätze umformuliert und mit jeder Aufnahme klingt es weniger nach Phrasen als vielmehr nach Überzeugung und mehr nach Robert. Die Message bleibt: E wie einfach.

Wenn alles abgedreht ist, geht es in die Postproduktion. Dort wird geschnitten, vertont und die Filme bekommen den Envision-Look, um am Ende im Netz ganz easy zu zeigen, wie einfach E-Mobilität sein kann. Für alle. Zu sehen: online. Klar.

Über Serviceplan

Die Münchener Agentur Serviceplan wurde vor exakt 50 Jahren von Peter Haller und Rolf Stempel mit dem "Serviceplan" begründet. Der Plan: Eine Agentur, die mehr sein sollte, als nur eine Agentur für Reklame. So wurde der Plan zum Markennamen. Und der Plan sah vor, ganzheitliche Marketingleistungen anzubieten, als der Begriff ganzheitlich noch nicht überstrapaziert wurde.Mittlerweile ist Serviceplan Europas größte inhabergeführten Werbeagentur, untergliedert in mehr als 40 Spezialagenturen an 25 Standorten in 35 Ländern, um den Anforderungen der diversen Märkte Rechnung tragen zu können.Wie ist die Idee zum Envision-Digital-Dreh entstanden?Die Idee für Envision Digital entstand in einem mehrstufigen, strategischen und kreativen Prozess. Für uns war relativ schnell klar: Das ist ein Produkt, das will und muss man erleben. Und Fragen beantworten: Wie funktioniert es? Ist es kompliziert? Was hab ich für Vorteile?"Oh, Du nutzt "Charging by EnOS". Warum hast Du Dich dafür entschieden? Am liebsten hätten wir ganz Deutschland zu Robert, Michelle und Julian in die Garage geschickt. Weil das aber leider nicht geht, laden sie uns einfach digital in ihre Garagen ein.Wie lange dauert es von der Idee bis zur Ausstrahlung?Wir haben Gas gegeben. Von der eigentlichen Idee bis zur Ausstrahlung dauerte es nur zirka drei Monate.Welche Abteilungen sind involviert?Viele Menschen mit unterschiedlichen Skills. Strategie, Kreation, Produktion, Media. Bei Serviceplan, dem Haus der Kommunikation, alles unter einem Dach.Wie viele Menschen sind am Drehort?Durch Corona-Krise waren wir am Drehort an strenge Auflagen gebunden. Diese werden auch von den Ämtern überprüft. Man kann von ca. 15 Personen ausgehen und dann noch ein paar Remote-Zuschaltungen. Ohne Corona wären es viel mehr Menschen vor Ort gewesen.Wie habt Ihr die Darsteller gefunden?Über Social-Media-Aufrufe, E-Mobilitätsvereine bis hin zu Aushängen an Ladestationen. Unsere Produktionsfirma ist sogar losgezogen und hat an Haustüren geklingelt, bei denen ein Elektroauto in der Einfahrt stand. Es war uns einfach sehr wichtig, echte E-Enthusiasten zu Wort kommen zu lassen und keine Darsteller. Da ist der Castingprozess einfach viel aufwändiger. Aber es hat sich gelohnt.Ist der Aufwand für Onlinewerbung nicht übertrieben?Der Aufwand unterscheidet sich eigentlich nicht nach dem Medium. Auch wenn der Spot im TV geplant gewesen wäre, wäre der Aufwand vergleichbar. Wenn man bedenkt, dass in München an nur zwei Produktions-Tagen produziert wurde, muss man in diesem Fall sogar eher von einem geringeren Produktions-Aufwand sprechen.Warum wird nur online ausgestrahlt?E-Fahrer sind in Deutschland (leider) noch nicht die breite Masse. Wir gehen davon aus, dass sich das bald rasant ändert. Bis dahin ist es aber wichtig, dass wir genau die Menschen erreichen, für die das Angebot von "Charging by EnOs" relevant ist.Wer ist die Zielgruppe des Spots?Unsere Kampagne richtet sich an Besitzer eines Elektro-Autos (oder Phev), die eine Lade-Lösung für ihre Garage/Stellplatz suchen oder darüber nachdenken. Mit dem All-in-one-Paket bietet "Charging by EnOs" von Envision Digital einfach momentan die beste Lösung für Homecharging.Wie wird es gesteuert, dass diese ihn sieht?Das übernimmt die Media. Ausgerichtet auf die Zielgruppe und deren Medien-Nutzungsverhalten wird ein genauer Ausstrahlungsplan entwickelt.Alexander Nagel, Managing Partner bei Serviceplan Campaign 3

Über Envision Digital

Envision Digital startet im Dezember 2020 in Deutschland mit Ladelösungen, um den Eintritt ins Elektrozeitalter einfacher zu gestalten - zu Hause sowie am Arbeitsplatz. Envision ist nach eigenen Angaben eines der führenden Greentech-Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur. Der Stadtstaat ist bekannt dafür, technologisch vorne zu sein. So hat Singapurs ehemaliger Premierminister Lee Kuan Yew bereits vor sechs Jahren die "Smart Nation" ausgerufen. Envision ist Teil dieser Nation und Kern des Geschäfts sind Software-Lösungen für intelligentes Energiemanagement unter Nutzung von Algorithmen sowie Machine Learning. Damit soll Energie effizienter nutzbar gemacht und Energieverschwendung reduziert werden. Envisions AIoT-Betriebssystem EnOS (Artificial Intelligence of Things) verbindet und verwaltet weltweit mehr als 63 Millionen Geräte und 180 Gigawatt an Energieanlagen. In mehr als zehn Ländern arbeiten derzeit rund 500 Menschen für Envision.Warum sollte Flottenmanager Envision interessieren?Drazen Nikolic: Envision Digital bietet die drei zentralen Komponenten für eine sinnvolle Lademöglichkeit in einem Paket an: intelligente Charger, professionelle Installation durch den Fachmann und durchdachte Tarifpakete mit dem richtigen Volumen an grünem Strom, basierend auf dem individuellen Fahrprofil. Die richtigen Komponenten für den Einsatz in den Unternehmen und zu Hause werden mit einer Ladekarte fürs Laden unterwegs ergänzt. Unser Ziel ist ein "Plan E", der Elektromobilität einfach macht, wie man es von einem fairen Mobilfunkvertrag kennt. Kurzum: die einfache Ladelösung für alle.Wie schnürt Envision ein Sorglos-Paket, sodass Dienstwagen stressfrei geladen und abgerechnet werden können?D. Nikolic: Es fängt bei der Beratung zur passenden Dienstwagenrichtlinie für Elektrofahrzeuge an. Die Herausforderungen bezüglich Laden zu Hause, am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum sind für alle Unternehmen ähnlich - die Lösung kann jedoch sehr individuell sein.Zu Beginn klären wir die Voraussetzungen, Anforderungen und Wünsche des Unternehmens und passen unser flexibel gestaltbares Flottenprodukt an. Wir planen, installieren und betreiben eine intelligente, optimal dimensionierte und sichere Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz und sorgen für eine reibungslose Installation der Hard- und Software beim Arbeitnehmer vor Ort, kombiniert mit dem passenden Grünstromvertrag. Der inkludierte Smart-Meter ermöglicht eine transparente und steuerrechtlich konforme Abrechnung. Auch das öffentliche Laden, z. B. bei Dienstreisen, stellen wir über unsere Partner europaweit sicher. Alles läuft über ein System, bestehend aus Website, App und Webportal. So haben sowohl Flottenbetreuer als auch Arbeitnehmer Zugriff auf die relevanten Themen.Gilt das "Einfach" auch für die Installation? Elektriker sind Mangelware.D. Nikolic: Ein klares Ja. Wir haben dafür Sorge getragen, dass wir mit rund 7.000 Elektrikern in der Lage sind, flächendeckend innerhalb vertretbarer Zeit die Installationen vorzunehmen. Dazu bauen wir aktuell eigene Ressourcen auf, die für eine Steigerung der Flexibilität gerade in Ballungsräumen sorgen. An Wartezeiten kommen wir an der ein oder anderen Stelle sicher auch nicht ganz vorbei, da eine professionelle Umsetzung durchaus auch einer guten Planung bedarf. Für uns ist die Verfügbarkeit unserer Elektriker ein wesentlicher Erfolgsfaktor im deutschen Markt.Was genau ist das Betriebssystem EnOS?D. Nikolic: "EnOSTM " steht für Energy Operating System und ist eine langjährig erprobte, intelligente und zugleich offene Plattform - das Zentrum eines immer größer werdenden Ökosystems. Letzten Endes ist EnOS eine AI-basierte (Artificial Intelligence) Lösung für effizientes Energiemanagement. Unser Ziel: Wir richten die Erzeugung und den Verbrauch von Energie sowie die Digitalisierung des Themas neu aus. Weltweit. EnOS verbindet und verwaltet eine große Anzahl von Energieerzeugern und -verbrauchern und verknüpft Städte und Unternehmen auf intelligente Weise. Zu unseren Partner-Unternehmen zählen zum Beispiel Accenture, Amazon Web Services, Govtech, Keppel, Microsoft, Nissan, Tableau, Total, PSA International und sonnen.Wieso startet Envision mit aufwändigen Werbefilmen?D. Nikolic: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Ein Film sagt mehr als 100 Bilder. Das Ganze in Verbindung mit echten Personen, die sich als "Envisionisten" sehen und mit uns gemeinsam unsere Lösung in den Markt tragen, passt für uns einfach zu einem funktionierenden Marketing.Envision-Digital-Team: Florian Lüft (Marketing & Sales, l.) und Managing Director Drazen Nikolic

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Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.