Allianz: Flotten absichern, Mobilität erhalten

zwei Menschen spazieren zwischen dem Fuhrpark
Das Angebot der Allianz reicht von der gewerblichen Kfz-Versicherung über spezielle Flottenversicherungen bis hin zu eigenen Lösungen für Lkw, Transporter und Lieferwagen – unabhängig davon, ob Fahrzeuge mit Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotor unterwegs sind.
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Flotten werden vielfältiger, während Kosten-, Verwaltungs- und Mobilitätsdruck steigen. Entscheidend ist daher ein Versicherungskonzept, das unterschiedliche Antriebe und Fahrzeugarten berücksichtigt, sich an die Fuhrparkgröße anpassen lässt und im Schadenfall für schnelle Abläufe sorgt.

Flottenverantwortliche stehen heute vor einer doppelten Herausforderung: Sie sollen ihren Fuhrpark auf die Zukunft ausrichten und gleichzeitig den laufenden Betrieb mit Verbrennern und Hybriden zuverlässig aufrechterhalten. Hinzu kommen steigende Kosten, wachsender Verwaltungsaufwand und der Anspruch, Fahrzeuge nach einem Schaden möglichst schnell wieder einsetzen zu können.

Mit ihren Kfz- und Fuhrparkversicherungen für Unternehmen bietet die Allianz Lösungen, die an dieser Übergangsphase ansetzen. Das Angebot reicht von der gewerblichen Kfz-Versicherung über spezielle Flottenversicherungen bis hin zu eigenen Lösungen für Lkw, Transporter und Lieferwagen.

Antriebsmix im Wandel

Der Übergang zur Elektromobilität bleibt ein prägendes Thema für Firmenflotten, verläuft in der Praxis jedoch schrittweise. Elektrofahrzeuge gewinnen an Bedeutung, gleichzeitig werden Hybrid- und Verbrennermodelle in vielen Fuhrparks noch weitere drei bis fünf Jahre relevant bleiben. Unternehmen benötigen daher Versicherungskonzepte, die unterschiedliche Antriebsarten innerhalb eines Fuhrparks berücksichtigen. 

Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen rücken neben dem Fahrzeug selbst zusätzliche Komponenten in den Fokus. Dazu gehören insbesondere die Batterie als wertbestimmendes Bauteil sowie Ladezubehör und Ladeinfrastruktur. Die Allianz bietet hierfür ergänzende Leistungen innerhalb des Versicherungsschutzes. Dazu zählen unter anderem bestimmte Folgeschäden am Akku durch Tierbiss oder Kurzschluss, Überspannungsschäden infolge eines Blitzschlags sowie eine Neupreisentschädigung bei reinen Akkuschäden für einen festgelegten Zeitraum. Auch Ladekabel und Ladekarten können in den Versicherungsschutz einbezogen werden.

Darüber hinaus sind im Rahmen der Vollkasko bestimmte Schäden an fest installierten Ladestationen abgesichert. Mit der wachsenden Zahl elektrifizierter Fahrzeuge gewinnt zudem die Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort an Bedeutung. Wallboxen und Lastmanagement dienen dabei nicht nur der Versorgung der eigenen Fuhrparkfahrzeuge. Je nach Unternehmensgröße können sie auch für die Mitarbeitergewinnung relevant werden.

Passende Modelle für unterschiedliche Fuhrparkgrößen

Nicht jeder Fuhrpark ist gleich aufgebaut. Während kleinere Unternehmen häufig nur wenige Fahrzeuge einsetzen, verwalten größere Betriebe mehrere Dutzend oder sogar Hunderte Fahrzeuge. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Kalkulation, Verwaltung und Versicherungsschutz.

Die Allianz bietet deshalb verschiedene Flottenlösungen, die sich an Größe und Struktur des Fahrzeugbestands orientieren. Bereits ab zwei gewerblich genutzten Fahrzeugen können Unternehmen spezielle Flottenmodelle nutzen. Für kleinere Bestände steht ein Kleinflottenmodell zur Verfügung. Hinzu kommen Konzepte für mittlere Fuhrparks sowie Stückpreismodelle für größere Fahrzeugbestände.

Grundlage des Versicherungsschutzes bildet die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese lässt sich durch Teil- oder Vollkaskoleistungen sowie weitere optionale Bausteine erweitern. So entsteht ein modular aufgebautes Versicherungskonzept, das Unternehmen an ihre individuelle Risikosituation und die jeweiligen Einsatzprofile ihrer Fahrzeuge anpassen können.

Bei kleineren Flotten kommt eine Pflege der Schadenfreiheitsrabatte infrage. Für Flotten ab 50 ziehenden Fahrzeugen steht ein Festbeitrag im Stückpreis zur Verfügung. Nach Angaben der Allianz sehen die Flottenlösungen zudem keine Einschränkungen hinsichtlich Fahrerkreis, Kilometerleistung oder nächtlichem Abstellplatz vor. Gerade wenn Fahrzeuge von wechselnden Mitarbeitenden genutzt werden, kann dies die Organisation im Fuhrpark erleichtern.

Mann hölt Hand über symobisches Auto
   
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Schadenmanagement als Mehrwert

Der eigentliche Praxistest einer Fuhrparkversicherung zeigt sich im Schadenfall. Denn ein Fahrzeugausfall verursacht nicht nur Reparaturkosten. Hinzu kommen organisatorischer Aufwand, Ausfallzeiten und mögliche Einschränkungen im Tagesgeschäft. Gerade bei intensiv genutzten Firmenfahrzeugen zählt deshalb jeder Tag, an dem das Fahrzeug nicht zur Verfügung steht.

Der Münchener Versicherer setzt beim Schadenmanagement auf ein Netz von rund 1.900 qualitätsgeprüften Partnerwerkstätten. Die Steuerung in dieses Netzwerk soll standardisierte Prozesse ermöglichen und ist mit zusätzlichen Serviceleistungen verbunden.

Mit dem Zusatzbaustein WerkstattBonus übernimmt der Versicherer die Organisation der Reparatur über eine zertifizierte Partnerwerkstatt. Zum Leistungsumfang gehören ein Hol- und Bring-Service, die Reinigung des Fahrzeugs sowie ein kostenloser gleichartiger Ersatzwagen. Alternativ ist eine Vorhaltekostenpauschale von 40 Euro pro Tag vorgesehen. Für den Einschluss des Bausteins gewährt die Allianz zudem einen Nachlass von 15 Prozent auf den Kaskobeitrag.

Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet das vor allem kürzere und gebündelte Abläufe: Sie müssen die einzelnen Schritte der Reparatur nicht selbst koordinieren und erhalten Unterstützung dabei, das ausgefallene Fahrzeug möglichst schnell wieder in den Betrieb zurückzuführen. Auch bei der Regulierung spielt Zeit eine wichtige Rolle. Nach Angaben des Versicherungsunternehmens werden Kaskoschäden innerhalb von fünf Arbeitstagen reguliert, sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen.

Doch nicht nur Unfälle, sondern auch Pannen und technische Ausfälle können den Betriebsablauf beeinträchtigen. Das gilt besonders für Fahrzeuge, die täglich im Kundendienst, im Außendienst, im Handwerk oder im Lieferverkehr eingesetzt werden. Der Schutzbrief für Firmenfahrzeuge umfasst unter anderem Pannenhilfe, Abschleppen und Bergung sowie organisatorische Unterstützung bei der Weiterreise oder der Rückführung eines Fahrzeugs. Die Leistungen stehen europaweit und rund um die Uhr zur Verfügung.

Dabei werden auch Besonderheiten der Elektromobilität berücksichtigt: Ein nicht vorsätzlich entladener Akku eines Elektrofahrzeugs gilt als Panne. Fahrerinnen und Fahrer können somit sowohl bei klassischen Defekten als auch bei entsprechenden Ausfällen elektrischer Fahrzeuge auf definierte Unterstützungsleistungen zurückgreifen.

Neben schnellen Abläufen gewinnt auch die Art der Reparatur an Bedeutung. Im Allianz Zentrum für Technik untersucht der Münchener Versicherer alternative Reparaturmethoden mit dem Ziel, Bauteile dort instand zu setzen, wo dies technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Dazu gehört beispielsweise die Reparatur beschädigter Scheinwerfer. Muss ein Bauteil ersetzt werden, können abhängig von Bauteil und Verfügbarkeit auch zertifizierte Gebrauchtteile eingesetzt werden.

Der Ansatz „Reparieren statt austauschen“ kann dazu beitragen, Materialeinsatz, Ressourcenverbrauch und Reparaturkosten zu begrenzen. Angesichts steigender Ersatzteilpreise und längerer Lieferzeiten wird die Entscheidung zwischen Instandsetzung und Austausch auch für Fuhrparks zunehmend relevant.

Versicherungsschutz Auto
Sicherheit für den Fuhrpark: Flexible Konzepte unterstützen Unternehmen bei der Absicherung unterschiedlichster Fahrzeugflotten.
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Weniger Aufwand im Fuhrparkalltag

Für Fuhrparkverantwortliche endet die Arbeit nicht mit dem Abschluss des Versicherungsvertrags. Im laufenden Betrieb müssen neue Fahrzeuge aufgenommen, abgemeldete Fahrzeuge aus dem Bestand entfernt, Vertragsänderungen bearbeitet und Dokumente verwaltet werden. Je größer und dynamischer der Fuhrpark ist, desto höher kann der damit verbundene Aufwand ausfallen.

Die Allianz bietet hierfür unterschiedliche Verwaltungsmodelle und digitale Services. Über das Portal „FirmenOnline“ können Unternehmen Vertragsinformationen, Bestandsübersichten und Dokumente zentral abrufen. Unterlagen werden digital bereitgestellt, sodass Verantwortliche einen strukturierten Überblick über ihre Versicherungsverträge und den versicherten Fahrzeugbestand erhalten. Unternehmen, die kein Online-Portal nutzen möchten, können Rechnungen digital per E-Mail beziehen; die Rechnungsstellung erfolgt automatisiert.

Um Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, bietet die Allianz zudem eine Turnusabrechnung an. Dabei werden Beitragsrechnungen in einem vereinbarten Rhythmus erstellt, beispielsweise täglich, wöchentlich oder monatlich. Mehrere Vorgänge werden gesammelt abgerechnet. Policen und Nachträge werden sofort erstellt und versendet, während Erhebungen und Erstattungen erst mit der nächsten Turnusabrechnung fällig werden.

Für zusätzliche Übersichtlichkeit lassen sich Änderungen innerhalb der Flotte über eine Sammelpolice in einem Dokument zusammenfassen. Der separate Versand einzelner Versicherungsscheine entfällt. Insbesondere bei häufigen Fahrzeugzugängen und Fahrzeugabgängen kann die gebündelte Darstellung dazu beitragen, die Verwaltung übersichtlicher zu gestalten.

Passgenaue Lösungen für unterschiedliche Branchen

Die Anforderungen an Fuhrparks unterscheiden sich je nach Branche erheblich. Deshalb bietet die Allianz zielgruppenspezifische Versicherungslösungen an: Für Handel und Handwerk stehen unter anderem Absicherungen für Werkzeug, Ladung oder Vorführwagen zur Verfügung. Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen können bereits mit wenigen Fahrzeugen in spezielle Flottenlösungen einsteigen und von attraktiven Einstufungsmöglichkeiten profitieren. Für Logistik- und Transportunternehmen umfasst das Angebot zudem internationale Deckungen und Absicherungskonzepte für den grenzüberschreitenden Einsatz.

Fazit

Zwischen Elektromobilität, weiterhin genutzten Verbrennern und wachsendem Verwaltungsaufwand müssen Flottenverantwortliche heute viele Anforderungen gleichzeitig im Blick behalten. Gefragt sind deshalb Versicherungslösungen, die nicht nur einzelne Fahrzeuge absichern, sondern den Fuhrpark als Ganzes unterstützen. Mit ihrem Angebot verbindet die Allianz Versicherungsschutz, Schadenmanagement und digitale Verwaltungsservices zu einem Gesamtkonzept für unterschiedliche Unternehmensgrößen und Branchen. So lassen sich sowohl aktuelle Anforderungen im Fuhrparkalltag als auch die Herausforderungen des schrittweisen Wandels hin zur Elektromobilität begleiten.


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Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.