Auf Österreichs Straßen bleiben an den Fahrzeugen tagsüber künftig wieder die Lichter aus. Knapp zwei Jahre nach der Einführung Mitte November 2005 hat die Regierung in Wien die gesetzliche Pflicht zum Einschalten des Scheinwerferlichts auch am Tage wieder abgeschafft. Verkehrsminister Werner Faymann entschloss sich zu diesem Schritt, nachdem eine Studie einen erhöhten CO2-Ausstoß durch das Fahren mit Dauerlicht, vor allem aber keinen Gewinn an Sicherheit durch die erleuchteten Pkw-Scheinwerfer feststellen konnte. Faymann will sich jetzt bei der EU für den serienmäßigen Einbau eines Tagfahrlichts einsetzen, das weniger stark sei als das normale Abblendlicht. Nach wie vor können Autofahrer künftig tagsüber mit Abblendlicht fahren, die gesetzliche Verpflichtung mit der Androhung eines Bußgelds entfällt jedoch ab 1. Januar 2008. (dpa)
Österreich schafft Tagfahrlichtgebot wieder ab

Licht bleibt ab Januar wieder aus / Studie belegt erhöhten CO2-Ausstoß und keinen Sicherheitsgewinn