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Fiat Professional

Der Scudo-Nachfolger wird geprägt und der Fiorino veredelt

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© AUTOFLOTTE

_ Die Italiener leben ihr Faible für Numismatik, also der Münzkunde, auch beim Scudo-Nachfolger aus. Nachdem PSA nun mit Toyota seine Kompakttransporter baut (siehe S. 43), startet der Importeur jetzt einen Neubeginn - und zwar unter einem bekannten Namen: Talento (unten links). In der Historie war der Talent nicht nur Zahlungsmittel, sondern auch Maßeinheit - was laut Fiat für die Flexibilität des Neulings sprechen soll. Ein Argument, das schon beim Scudo-Vorgänger griff, der den gleichen Namen trug. Zwischen dem Doblò Cargo und dem Ducato rangiert ab Sommer die Neuauflage mit kurzer Motorhaube und markanter Front. Bis zu 145 PS sollen dann für den Vortrieb sorgen. Weitere Details spart sich Fiat zum künftigen Bruder des Renault Trafic und des Opel Vivaro noch aus.

Am unteren Ende der Fiat-Münzen-Kette steht der Fiorino (unten rechts). Der Zwerg mit 2,8 Kubikmeter Ladevolumen und Kraft für 660 Kilogramm Fracht wurde nun überarbeitet. Den Kastenwagen und Kombi gibt es in drei Niveaus, die mit Euro-6-Motoren kombiniert werden können. Die beiden Selbstzünder bringen 80 PS respektive 95 PS auf die Straße, wobei die Sparversion mit automatisiertem Schaltgetriebe und dem erstmalig angebotenen Eco-Paket (u. a. Start-Stopp-System) unter vier Litern landen soll. Der 70 PS starke bivalente Erdgas-Benzin-Italo liegt im reinen Erdgasbetrieb bei 4,3 kg/100 km und 119 g CO2 je Kilometer. Der 11.000-Euro-Stadtfloh bringt unter anderem die Berganfahrhilfe und Parksensoren serienmäßig mit. Wer mag, kann auch eine Offroad-Variante (Fiorino Adventure) ordern.

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