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Ausgabe 03/2018

Neues wächst von innen heraus

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© AUTOFLOTTE

Der beliebte Einstiegs-Jeep Renegade erhält nun ein neues Konnektivitätskonzept, was besser zum Lifestyle passt. Außer einigen Details bleibt er bis zum Facelift unverändert - außer bei den Preisen.

_ Der Renegade wird zwar nicht im Jeep-Heimatland gebaut, ist aber die perfekte Einstiegsdroge für die US-Kultmarke, die sich offroad so richtig zu Hause fühlt. Und hier schafft das Kompakt-SUV, das auf der Plattform des Fiat 500X läuft, schon beachtliche Steigungen rauf und runter. Das Ganze nun schon seit dreieinhalb Jahren - Zeit also für ein Facelift. Bevor dieses innen und außen am Renegade wirkt, startet die FCA-Marke mit ersten kleinen Schritten.

So wird im sogenannten "Modelljahr 2018" die Konnektivität deutlich verbessert und es werden mehr Ablagen geschaffen. Der Touchscreen wächst auf maximal 8,4 Zoll an und wird mit der eigenen Lösung Uconnect zum Spiegel des Smartphones. Dieses muss per Kabel angeschlossen sein. Das klappt im Test ohne Probleme. Je nach Betriebssystem kann man Apple Car Play oder Android Auto nutzen und wie beim Tablet per Fingerbewegung Ein- und Auszoomen.

Platzhalter

Das nötige Smartphone quetscht sich nun nicht mehr in den Cupholder, sondern bekommt seinen eigenen Ruheplatz in der neu angeordneten Mittelkonsole. In Summe sind 1,2 Liter zusätzlicher Stauraum dazugekommen, was das SUV noch praktischer werden lässt. Hierunter fällt auch der USB-Port, der auf die Rückseite der Mittelkonsole wandert und nun auch für die Passagiere im Fonds erreichbar wird. Leichter erreichbar, weil sichtbar, wird der Griff der Heckklappe, der nun markant an der Klappe thront. Eher weniger prägnant wirkt hingegen die A-Säule, die sich jetzt optisch etwas verschmälert.

Günstige Benziner

Alle Änderungen gehen auf Anregungen der treuen Jeep-Kunden zurück, wie die Marke betont. Eine weitere veränderte Kaufpräferenz schlägt sich in der aktuellen Preisliste für das Modelljahr 2018 nieder: Wer zum Ottomotor greift (mit Ausnahme des Startbenziners), wird bisweilen mit einem deutlichen Nachlass belohnt. Wohingegen Käufer der Selbstzünder bei vier Modellen bis zu 504 Euro im Grundpreis mehr investieren müssen als bislang.

Die momentane Nachfrage entwickele sich etwas stärker in Richtung der Super-Kraftstofffraktion, argumentiert Jeep. So kostet beispielsweise der Topbenziner mit den satten 170 PS, der hervorragenden neunstufigen ZF-Automatik und dem Allradsystem künftig 840 Euro weniger (ab 25.630 Euro). Aus vier Niveaus kann sich der Renegade-Käufer bedienen. Das DAB-Radio ist übrigens nun Serie und einige Ausstattungsversionen werden durch Details aufgewertet. Im zweiten der vier Niveaus (Longitude) sind nun Lordosenstütze, Lenkrad- und Sitzheizung (vorn) stets dabei.

Cherokee

Wie gesagt, dies ist erst der Auftakt zum größeren Facelift des Erfolgsmodells. Die aktuell vierte Generation des Cherokee hat ebenfalls vier Jahre auf dem Buckel und erhält auf dem Messestand in Genf ab März eine Überarbeitung, die wohl auch Fan-Potenzial aktivieren wird.

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