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Ausgabe 07/2015

Rausgeputzt

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© AUTOFLOTTE

Der CX-3 bedeutet für Mazda den Einstieg in das Segment der Mini-SUVs. Wie von den Japanern gewohnt, fährt das kleine Trendmobil mit besonders dynamischen Linien vor.

_ Neuer Wettbewerber für Opel Mokka, Nissan Juke und Renault Captur: Mit dem CX-3 bietet seit Mitte Juni auch Mazda sein erstes kleines SUV. Mit gegenläufigen Seitenlinien, geschwungener ansteigender Fensterlinie und SUV-untypisch langer Haube sorgt der CX-3 als neuester Vertreter des markentypischen Kodo-Designs schon im Stand für Spannung.

Ansonsten gibt sich der CX-3 jedoch unaufgeregt, das Fahrwerk betont seinen komfortablen Charakter: Kleinere Unebenheiten federt es ebenso souverän weg wie lange Bodenwellen. Auch das Cockpit gibt keine Rätsel auf. Bis auf die etwas tief platzierte Bedienung der Klimaanlage sitzt alles dort, wo es hingehört. Der Armaturenträger wie das gesamte weitere Interieur zeichnen sich dabei durch einfache, aber gut verarbeitete Materialien aus. Pfiff verleiht dem Cockpit die abgesetzte Dekorleiste auf der Beifahrerseite.

Auch mit Allradantrieb

Das Motorenprogramm des - im Fond recht knapp geschnittenen - CX-3 besteht aus einem 105-PS-Diesel sowie zwei Benzinern mit 120 und 150 PS, alle mit Start-Stopp-Automatik. Eine Besonderheit im Segment ist die Allradoption: Den stärksten Benziner treiben standardmäßig alle vier Räder an, den Diesel gegen Aufpreis (1.513 Euro). Die Sechs-Stufen-Automatik (1.261 bis 1.345 Euro) ist bei den Benzinern den beiden höchsten Niveaus vorbehalten, für den Diesel gibt es sie nur mit Allradantrieb und nur im Topniveau Sports-Line.

Als erste Motorenwahl erweist sich der Diesel. Er läuft ruhig, und in Kombination mit dem gefahrenen, gut schaltbaren Sechsgang-Getriebe geht ihm auch untenrum nicht die Puste aus. In der Stadt und auf der Landstraße reichen seine 105 PS vollkommen aus, auf der Autobahn wären ein paar Zusatzpferde allerdings nicht schlecht. Die sind bis auf Weiteres jedoch nicht geplant. Wer mehr Leistung möchte, muss zu den Benzinern greifen. Deren Fahrleistungen unterscheiden sich schon auf dem Papier nur marginal, und auch in der Praxis fährt die 120-PS-Variante ihrem stärkeren Pendant kaum hinterher. Den 150-PS-Benziner fuhren wir mit der Sechs-Stufen-Automatik: Sie dreht den Motor beim Beschleunigen relativ weit hoch und könnte den Schaltpunkt gefühlt etwas früher ansetzen.

High-tech verfügbar

Schon in der Basis Prime-Line bringt der CX-3 Klimaanlage und Radio mit. Als Extra steht hier allerdings nur die Metallic-Lackierung (420 bis 630 Euro) zur Wahl. Ein Navigationssystem (580 Euro) gibt es erst ab der Center-Line, die auch mit City-Notbremsassistenten, Tempomat, Bluetooth-Schnittstelle, Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und Konnektivitätssystem MZD Connect mit 7-Zoll-Farbdisplay vorfährt. Als Option gibt es dann auch das Touring-Paket für 924 Euro unter anderem mit Einparkhilfe hinten, Licht- und Regensensor, Sitzheizung und Spurhalteassistent.

Dieses Paket ist bei der Exclusive-Line ebenso Serie wie Voll-LED-Scheinwerfer. Die Topausstattung Sports-Line wartet darüber hinaus nicht nur mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, schlüssellosem Zugang, Head-up-Display und Rückfahrkamera auf, sondern lässt sich auch mit dem Technik-Paket (1.092 Euro) aufrüsten: Dann gibt es unter anderem einen adaptiven Tempomat mit Pre-Crash-System, ein Bose-Soundsystem, dynamisches Kurvenlicht sowie Fernlicht- und Spurwechselassistenten.

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