suchen
Ausgabe 07/2020

Wucht der Ödnis

1180px 664px

© AUTOFLOTTE

Statt auf kumulierte Zahlen zu blicken, lohnt es, jeden Monat einzeln aufzurollen, um zu schauen, wann jede Marke aus der Krise kommt.

Es wird wohl eine Weile dauern, bis man im Autohandel gelernt hat, mit den dauerroten Vorzeichen richtig umzugehen. Denn im Mai liest sich der Flottenmarkt wie ein einziges Tal der Tränen. Einzelne Marken herauszuheben, wäre nicht passend, denn die "Wucht der Ödnis" im Handel ist so schräg wie diese Metapher selbst. Der Gesamtmarkt verlor ziemlich genau die Hälfte seines Volumens gegenüber dem Vorjahr - ein Szenario, das sich im April bereits eingestellt hatte. Drei Marken - bezeichnenderweise alles Importeure - wollen wir dennoch kurz beleuchten. Tesla, als Einziger im Plusbereich im April, dreht nun auch ins Negative, wenn auch mit minus 20 Prozent noch im Rahmen. DS schnitt ebenfalls im April noch milde ab (minus vier Prozent), im Mai nun stieg sogar die Nachfrage von 42 auf 59 Einheiten. Das ist natürlich nur eine kleine Welt im Flottenmarkt. Fiat indes konnte sein Vorjahres-Niveau immerhin halten. Ob das ein Trend wird, werden die Juni-Zahlen klären.

360px 106px



Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Audi Q5

Leuchtendes Rück-Bild

Die Schokoladenseite des Audi Q5 ist künftig das Heck. Dabei tut sich beim nun anstehenden Lifting auch an anderer Stelle etwas.


img
Gurtprobleme

Volvo ruft über zwei Millionen Autos zurück

Volvo ruft derzeit weltweit über zwei Millionen Autos unterschiedlicher Baureihen zurück. Grund ist ein mögliches Problem mit dem Sicherheitsgurt des Fahrersitzes.


img
Insolvenzverfahren

Start-up e.Go rutscht in die Eigenverwaltung

Beim jungen Elektroautohersteller aus Aachen schließt das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung an das bisherige Schutzschirmverfahren an. Die Verhandlungen mit...


img
StVO-Novelle

Scheuer will neue Verkehrsregeln wieder kippen

Eigentlich zielte eine Reform der Verkehrsregeln vor allem auf mehr Schutz für Radler. Doch hinzugekommene schärfere Sanktionen für Raser sorgen jetzt weiter für...


img
VW Nutzfahrzeuge

Deutschland-Vertrieb unter neuer Leitung

Bei VWN wird Gerrit Starke Nachfolger von Alban Steinmann, der dessen Geschäftsführer-Posten bei der Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH übernimmt.