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Ausgabe 11/2017

Zwei Läufertypen

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© AUTOFLOTTE

Am Markt herrschen zwei Geschwindigkeiten, was die Verkaufsperformance betrifft: die Schleicher und die Raser.

_ Im September enden die letzten großen Ferien und das Jahr macht sich langsam endspurtfertig. Für den Flottenmarkt beginnt dieser mit einem scheinbaren Ruhepuls.

Stunde der Importeure

Zwar stimmt die Gesamtbilanz mit gut 71.300 Einheiten - was ziemlich genau auch dem Vorjahreswert entspricht (plus 0,11 Prozent) -, aber die insgesamt 36 Marktteilnehmer gehen mit unterschiedlichem Spurtvermögen in die finalen Runden. Hier die heimischen Platzhirsche, die bis auf Mercedes-Benz (plus 17,49 Prozent) vor allem im Rückwartsgang verharren - für alle Hersteller ergibt sich ein Minus von gut 5,5 Prozent. Auf der anderen Seite nehmen die Importeure teils mächtig Fahrt auf und bringen gut 21.400 Fahrzeuge in die Flotten, was einem Plus von 16 Prozent entspricht. Skoda (plus 35 Prozent) und Seat (plus 24,7 Prozent) finden sich hier ebenso wieder wie Volvo (plus 24,6 Prozent) und Peugeot (plus 33,1 Prozent). Die kräftigsten Beine weist Toyota auf, die sich unter den Autoherstellern mit mindestens 1.000 Zulassungen im Monat mit 56 Prozent die aktuelle Wachstumgskrone aufsetzen dürfen.

Hyundai fällt indes von 1.143 auf 783 Einheiten binnen Jahresfrist (minus 31,5 Prozent). Achtungserfolge gibt es indes für Citroën (plus 43,5 Prozent) und Lexus (plus 64,5 Prozent).

Top-10-Baureihen der Segmente Januar bis September 2017

Neue Impulse gehen von den Kleinen aus

_ Wie im Gesamtmarkt stehlen auch in den Segmenten die Importeursmodelle manchem Platzhirsch die Show - zumindest was die Wachstumsraten betrifft. Hier die Details:1 Im Gesamtmarkt zeigt sich zumindest ein VW-Modell dynamisch. Während Golf und Passat mit Rückläufen kämpfen, kraxelt der Tiguan um 41 Prozent 2 Mit dem neuerlichen Sprung auf 2.900 Verkäufen ist der Toyota Aygo zweitstärkster Wachstumstreiber und erster Up-Verfolger 3 Um fast 190 Prozent schnellt der Verkaufswert des Peugeot 208 nach oben 4 Opels diesjähriges Hoch (plus 5,6 Prozent) lässt sich am Erfolg des Astras ablesen 5 Bis auf den Touran bleiben Kompaktvans Stückwerk. Mit einem Anstieg von 34,5 Prozent darf sich auch der sechstplatzierte Toyota Verso als Gewinner fühlen 6 Unter den großen Vans herrscht ein Dreikampf: Während der VW Sharan (3.997 Einheiten) nur leicht einbüßt (minus 2,2 Prozent), muss der Ford S-Max (4.098 Einheiten) kräftig Federn lassen (minus 24,2 Prozent). Zu Recht an der Spitze findet sich die V-Klasse von Mercedes-Benz wieder (4.458 Einheiten, plus 10,5 Prozent) 7 Zwar noch ohne Referenz, aber schon gut unterwegs, zeigt sich der Audi Q2, der direkt auf den Vizerang springt 8 Der GLC von Mercedes-Benz bleibt einer der Lieblinge des Jahres (plus 56 Prozent) 9 Mit US-Maßen auch in Deutschland erfolgreich: Fords Edge steigert sich um ganz starke 314 Prozent 10 In der Mittelklasse dominieren die roten Zahlen. Das gilt nicht für den Skoda Superb (plus 17,2 Prozent) 11 Erst langsam ausgelaufen, dann furios neu gestartet: Der Volvo S/V 90 steigt von 35 auf 1.864 Einheiten 12 Dieses Jahr wird sich der Porsche Panamera wohl einrahmen. Seit Januar kletterte der schnelle Zuffenhausener um ausgezeichnete 656 Prozent 13 Als Nächstes drängt der Alaskan von Renault auf den Markt. Dass Neulinge Potenzial haben, zeigt der Fiat Fullback (plus 121 Prozent) 14 Der Partner macht Peugeot froh (plus 83 Prozent) 15 Wachstum (plus 43 Prozent) zeichnet Fords Transit-Baureihe aus rs

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