suchen
Corona-Krise

Mittelstand fährt rund ein Viertel weniger

1180px 664px
Vimcar: In der Corona-Krise haben sich die gefahrenen Kilometer pro Strecke mit dem Firmenfahrzeug deutlich verringert.
©

Mit den schrittweisen Kontakt- und Bewegungseinschränkungen in der Corona-Pandemie stand auch der Fuhrpark plötzlich mehr, als dass er sich bewegte. Das zeigen aktuelle Vimcar-Zahlen.

An der Bewegungs-App wird noch geschraubt. Dass aber Zahlen ein Weg aus der Corona-Krise sein können, wird immer deutlicher. Wichtig ist dabei, dass diese anonymisiert sind. Dann helfen sie, das aktuelle Geschehen zu verstehen. Um den zwischenzeitlichen Stillstand, der sich auf den Straßen mittlerweile längst nicht mehr so anfühlt, greifbar zu machen, hat Vimcar die Bewegungsdaten aus dem Pool von über 90.000 Firmenfahrzeugen des Kundenstamms übereinandergelegt. Als Referenz wurde die Woche vom 17. bis 23. Februar 2020 gewählt – also die Woche vor Karneval.

Mit den schrittweisen Kontakt- und Bewegungseinschränkungen stand auch der Fuhrpark plötzlich mehr, als dass er sich bewegte. Die Arbeitswege mit dem Firmenwagen sanken Mitte März allerdings nur um gut 11,5 Prozent, die Zahl der zurückgelegten Strecken reduzierte sich zwischen 25 und 30 Prozent. Nach der Osterwoche gingen Arbeitswege (minus 26 Prozent) und Strecken (minus 29 Prozent) nochmal deutlich zurück.

Dass diese Strecken dann eher kürzer als üblich ausfielen, wird beim Blick auf die gefahrenen Kilometer deutlich: Dieser Wert sank zwischen Mitte März und Mitte April zwischen 38,4 und 49,2 Prozent. Seit Ende März pendelte sich dieses Niveau bei über 45 Prozent ein.

Dass die Pendelfahrten (Arbeitswege) weitaus weniger einbrachen als die Dienstreisen, liegt für Vimcar-Geschäftsführer Andreas Schneider auf der Hand: "Viele Mittelständler können nicht einfach ins Homeoffice wechseln, entweder, weil ihr Geschäftsmodell es nicht zulässt, sie systemrelevant sind oder aber, weil ihnen die technischen Voraussetzungen für den Arbeitsablauf von zu Hause aus fehlen. Dahingegen fallen beispielsweise Kundentermine momentan oft aus oder werden online beziehungsweise per Telefon durchgeführt. Deshalb stellen wir hier einen weitaus größeren Einbruch fest." (AF)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Corona-Krise:





Fotos & Videos zum Thema Corona-Krise

img

Stimmungsbild Fuhrpark-Branche - Leasinggeber und Finanzierer

img

Autokinos

img

Onlinevertrieb Carwow Tipps


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Erste Probefahrt im neuen VW-Transporter

Caddy cool

VW Nutzfahrzeuge schickt Ende des Jahres die Neuauflage des Caddy an den Start. Die fünfte Generation basiert auf der MQB-Plattform des Golf 8. Dies macht den kleinen...


img
Leaseplan Mobilitätsmonitor

Datenschutz steht ganz oben

Die Vernetzung moderner Fahrzeuge verändert auch die Themen, die Autofahrer heute bewegen. So hat der Schutz von Fahrzeug- und persönlichen Daten für viele in Deutschland...


img
Chaos um StVO

Neue Raser-Regeln bundesweit außer Vollzug

Wegen eines Formfehlers werden neue Raser-Regeln vorerst nicht geahndet. Bund und Länder müssen nun klären, wie es mit der neuen Straßenverkehrsordnung weitergeht...


img
Cupra el-Born kommt 2021

Stark-Stromer

Cupra ist die emotionale Marke im VW-Konzern. Diese soll Fahrspaß auch im E-Zeitalter vermitteln. Zumindest das erste rein elektrische Serienmodell, der El-Born,...


img
Renault Master Z.E.

Auch als Fahrgestell elektrisch

Neben Kastenwagen und Plattform-Fahrgestell ist der Renault Master Z.E. nun auch als normales Fahrgestell für Aufbauhersteller zu haben.