suchen
E-Mobilitätspläne bei Seat

Spaniens Stromer

7
1180px 664px
Auf dem Genfer Autosalon hat Seat sein neues Elektromodell als Studie El Born vorgestellt.
©

Seat will in den nächsten Jahren weiter wachsen. Dabei wird die E-Mobilität eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Ein halbes Dutzend neue Stromer soll relativ schnell kommen.

Die VW-Tochter Seat blickt auf ein recht erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Um jeweils 4,6 Prozent stiegen Umsatz und Gewinn auf fast zehn Milliarden beziehungsweise fast 300 Millionen Euro. Wie Seat-Chef Luca de Meo und VW-Boss Herbert Diess in der vergangenen Woche auf der Jahrespressekonferenz in Matorell bekanntgaben, soll die Marke in den nächsten Jahren weiter wachsen. Dabei wurde besonders die künftige E-Strategie in den Mittelpunkt gestellt.

Demnach wird Seat noch in diesem Jahr den Kleinstwagen Mii in einer rein elektrisch angetriebenen Version auf den Markt bringen. Ende 2019 soll eine modernisierte Variante des E-Up eingeführt werden, die dann nicht mehr der Marke VW vorbehalten bleibt. Auch die Schwestermodelle von Skoda und Seat wird es künftig mit batterieelektrischem Antrieb geben.

Einen weiteren Schritt zur E-Auto-Marke vollzieht Seat dann 2020 mit der Einführung eines Kompaktmodells auf Basis des elektrischen Elektrobaukastens MEB. Anfang März bot die Studie El Born bereits einen Ausblick auf den Stromer, der über 400 Kilometer Reichweite bieten soll und der mit seinem 150 kW / 204 PS starken E-Antrieb in lediglich 7,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten kann. Wie das VW-Schwestermodell ID wird das Seat-Stromer in Zwickau entstehen.

Bildergalerie

Darüber hinaus haben die Spanier vier neue Plug-in-Hybride für die nahe Zukunft angekündigt. Neben dem bereits eingeführten SUV-Modell Tarraco soll auch die vermutlich 2020 startende Neuauflage des Leon mit einer Kombination aus Verbrenner und E-Antrieb antreten. Die sportliche Tochtermarke Cupra wird zudem den Leon als auch das kürzlich neu vorgestellte SUV Formentar in Plug-in-Hybrid-Varianten anbieten.

Gemeinsam mit VW soll Seat zudem einen kleinen Ableger der MEB-Plattform entwickeln, auf dessen Basis erschwingliche Elektroautos bis maximal vier Meter Länge und zu Einstiegspreisen unterhalb von 20.000 Euro entstehen sollen. Seat wird dabei ein erstes Elektrofahrzeug umsetzen, welches speziell für den urbanen Einsatz konzipiert wurde.

Seats E-Offensive umfasst darüber hinaus auch eine Mikromobilitätsstrategie. Dazu gehört der kürzlich eingeführte KickScooter eXS sowie ein dem Renault Twizy sehr ähnliches Microauto namens Minimó. (SP-X)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Elektroantrieb:




Autoflotte Flottenlösung

SEAT Deutschland GmbH

Max-Planck-Str. 3-5
64331 Weiterstadt

Tel: 06150 1855-500
Fax: 06150 1855-72 500

E-Mail: firmenkunden@seat.de
Web: www.seat.de/business


Fotos & Videos zum Thema Elektroantrieb

img

Peugeot e-Expert (2021)

img

Skoda Enyaq iV (getarnt)

img

Opel Vivaro-e (2021)

img

Audi e-tron S Prototyp (2021)

img

Honda e (2021)

img

Mercedes e-Sprinter (2020)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Konzerntochter

Personelle Wechsel bei Volkswagen Leasing

Armin Villinger wird Generalbevollmächtigter von Europas größter Autoleasingfirma. Vorgänger Knut Krösche übernimmt neue Aufgaben in der Software-Organisation des...


img
Autoflotte-Umfrage, Teil 1

Wie ist die Stimmung in der Branche?

In Zeiten von Corona ist die Unsicherheit bei den Fuhrparkprofis spürbar, aber es gibt auch Lichtblicke. Autoflotte hat der Branche aktuell den Puls gefühlt. Im...


img
BGH stärkt Diesel-Kläger

VW muss Schadenersatz zahlen

Volkswagen muss für seine Abgas-Trickserei geradestehen und klagenden Autofahrern den Schaden ersetzen. Im Dieselskandal gibt der Bundesgerichtshof damit die Marschroute...


img
BMW Alpina D3 S

Der 3er mit dem Diesel-Punch

Mit dem B3 bietet Alpina eine Alternative zum künftigen BMW M3. Jetzt hat der Fahrzeugveredler seinen sportlichen Trimm auch auf eine Dieselvariante übertragen.


img
Skoda Scooter

Locker rollen

Wer nicht laufen will, kann rollen. Skoda bietet dazu einen leichten Klapproller, der im Auto gut versteckt ist.