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Elektromobilität

Ärger über Einschränkung bei der E-Auto-Prämie

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Die kürzlich auf 9.000 Euro verdoppelte Kaufprämie für E-Autos soll in Zukunft nicht mehr gemeinsam mit Förderprogrammen anderer Ministerien oder Bundesländer in Anspruch genommen werden können.
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Nach einem Beschluss des Bundeswirtschaftsministeriums ist es nicht mehr möglich, bei der Anschaffung von E-Autos mehrere Förderprogramme gleichzeitig in Anspruch zu nehmen. Das sorgt für Kritik.

Das Bundeswirtschaftsministerium geht gegen eine vermeintliche Überförderung beim Kauf von Elektroautos vor. So soll die kürzlich auf 9.000 Euro verdoppelte Kaufprämie für E-Autos in Zukunft nicht mehr gemeinsam mit Förderprogrammen anderer Ministerien oder Bundesländer in Anspruch genommen werden können. Medienberichten zufolge geht es um Programme im Volumen von Mehreren Hundert Millionen Euro. Betroffen davon wären unter anderem Förderprogramme des Bundesumweltministeriums ("Sozial & Mobil"), des Bundesverkehrsministeriums ("Saubere Luft") sowie diverse Programme von Ländern und Kommunen.

Dieses Vorgehen stößt auf Widerspruch. So kritisiert etwa Claudia Conen, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen: "Das ist ein Widerspruch in sich, dass man auf der einen Seite eine erhöhte Förderung beschließt. Und auf der anderen Seite dann bestehende Programme ausbremst." Damit werde das Ziel konterkariert, E-Mobilität zu fördern und für eine schnellere und stärkere Verbreitung von E-Fahrzeugen im Markt zu sorgen.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) stößt ins selbe Horn: "Das ist alles sehr ärgerlich und unprofessionell. Jetzt haben die Überlegungen vieler Unternehmen, in E-Fahrzeuge zu investieren, gerade an Dynamik gewonnen, durch diese Notbremse entsteht Unsicherheit und viele Planungen werden obsolet. Das ist sehr kontraproduktiv", ärgert sich BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer. Der Verband fordert daher eine so wörtlich "Korrektur der Korrektur zu Gunsten der Fördermaßnahmen", damit wieder Planungssicherheit herrsche. (aw)

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