Suzuki schickt sein Crossover-Topmodell Across in die nächste Runde. Auch die zweite Generation basiert auf dem Toyota RAV4, erhält aber ein eigenes Front-Design. Aus dem Antriebsprogramm des Schwestermodells übernimmt der neue ausschließlich den Plug-in-Hybrid mit Allradtechnik. Die Markteinführung dürfte im Sommer erfolgen.
Im sonst eher aus kleinen Modellen bestehenden Programm von Suzuki ragt der Across mit 4,60 Meter Länge weiterhin deutlich heraus, auch wenn er gegenüber dem Vorgänger minimal geschrumpft ist. Das gilt auch für den Gepäckraum des Fünfsitzers, der nun bei voller Bestuhlung 446 Liter fasst. Die optischen Unterschiede gegenüber dem Teilespender von Toyota beschränken sich auf Änderungen an Kühlergrill und vorderem Stoßfänger sowie einen leicht modifizierten Unterfahrschutz am Heck. Auch die Innenräum sind identisch, unterscheiden sich lediglich durch das Logo auf dem Lenkrad.
Suzuki Across (2026)
Suzuki Across: Plug-in-Hybrid an Bord
Wie schon beim Vorgängermodell verzichtet Suzuki auf dem bei Toyota erhältlichen Vollhybrid und bietet lediglich den aufladbaren Plug-in-Hybrid an. Dabei dürften nicht zuletzt die CO2-Vorgaben der EU eine Rolle spielen, die dank der geringen nominellen Emissionen eines Teilzeitstromers so leichter zu erreichen sind. Die Antriebskombination aus 2,5-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren – einer an der Vorder-, der andere an der Hinterachse – sorgt für Allradantrieb und kommt auf eine Systemleistung von rund 225 kW/306 PS.
Suzuki Across: Preis noch nicht bekannt
Die rein elektrische Reichweite dürfte im Bereich von 100 Kilometern liegen; und damit deutlich über den 75 Kilometern des Vorgängermodells. Zur Serienausstattung zählen elektrisch verstellbare Stoff-Ledersitze, Navigationssystem, Head-up-Display und adaptiver Tempomat. Die Preise dürfte bei rund 60.000 Euro starten.
Der 2020 erschienene Across der Generation eins war das erste Toyota-Modell, das Suzuki auf Basis einer Kooperationsvereinbarung übernommen hatte. Später stießen der Corolla-Ableger Swace und jüngst der E-Crossover E-Vitara hinzu, ein Schwestermodell des Toyota Urban Cruiser.