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Fiat Concept Centoventi

Italienisches Volksauto

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Mit dem Centoventi will Fiat das E-Auto revolutionieren.
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Fiat besinnt sich auf alte Tugenden. Auf eigene und auf fremde: Die Studie Centoventi soll so massentauglich und so billig sein wie das Model T von Ford. Auch beim Farbkonzept ließ man sich von dem US-Oldie inspirieren.

Von Holger Holzer/SP-X

"Elektromobilität für alle", heißt das Motto von Fiats neuer Kleinwagenstudie Concept Centoventi. Der betont erschwinglich gehaltene Stadtwagen kann dank modularer Auslegung dem eigenen Geschmack und dem eigenen Reichweitenbedarf angepasst werden.

Dass das recht klassisch gestaltete Steilheckmodell auf den ersten Blick an Fiats erfolgreiche Zeiten mit den Massenmodellen Uno und Panda I erinnert, dürfte kein Zufall sein. Was die beiden Kleinstwagen für das Benzinauto waren, soll der Centoventi für das E-Zeitalter darstellen: "demokratische" Mobilität für alle. Günstig, aber cool.

Einzige verfügbare Farbe, so die Idee, ist ein etwas freudloses Grau. Die eingeschränkte Farbwahl erinnert an das nur in Schwarz lieferbare Ford Model T, das Anfang des 20. Jahrhunderts das Auto zum Massenphänomen machte. Und bald darauf an seiner Einförmigkeit scheiterte, als mit dem Pkw-Markt auch das Individualisierungsbedürfnis der Kundschaft wuchs.

Ein Fehler, den Fiat nicht wiederholen will: Damit Käufer das Auto zum persönlichen Einzelstück machen können, gibt es eine Auswahl an verschiedenen Beklebungen, Stoßfängertypen und Dachmodulen. Auf Wunsch ist sogar ein Stoffverdeck zu haben, das den Kleinwagen zum Cabrio macht.

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Basisversion ohne Instrumente

Auch der Innenraum bietet Platz für Privates. So verfügt das Armaturenbrett über kleine Löcher, die dank eines Lego-artigen Stecksystems den Einbau von zusätzlichen Komponenten beliebiger Form und Funktion ermöglichen. Auf serienmäßige Instrumente verzichtet die Studie, stattdessen kann man das eigene Smartphone hinter dem Lenkrad einklinken.

Der Antrieb des 3,70 Meter langen Stadtautos erfolgt elektrisch, kann aber ebenfalls den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden. So lässt sich die werksseitige Reichweite von 100 Kilometern durch bis zu vier weitere Batteriemodule jederzeit auf bis zu 500 Kilometer erweitern. Die Upgrade-Akkus sollen nicht nur verkauft, sondern auch gemietet werden. Eine der Batterien lässt sich zudem ausbauen und im eigenen Wohnzimmer an der Steckdose aufladen.

Auch wenn es sich beim Centoventi um eine Studie handelt, meint Fiat das Konzept offenbar durchaus ernst. Der Hersteller spricht relativ konkret von einer Zukunft und bewirbt das Modell als preiswertestes Batterie-Elektroauto auf dem Markt, das zudem am einfachsten zu reinigen, zu reparieren sowie zu warten sei und mit geringerem Schadensrisiko und noch niedrigeren Gesamtbetriebskosten aufwarte als die Modelle der Konkurrenz.

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