suchen
Fiat Concept Centoventi

Italienisches Volksauto

10
1180px 664px
Mit dem Centoventi will Fiat das E-Auto revolutionieren.
©

Fiat besinnt sich auf alte Tugenden. Auf eigene und auf fremde: Die Studie Centoventi soll so massentauglich und so billig sein wie das Model T von Ford. Auch beim Farbkonzept ließ man sich von dem US-Oldie inspirieren.

Von Holger Holzer/SP-X

"Elektromobilität für alle", heißt das Motto von Fiats neuer Kleinwagenstudie Concept Centoventi. Der betont erschwinglich gehaltene Stadtwagen kann dank modularer Auslegung dem eigenen Geschmack und dem eigenen Reichweitenbedarf angepasst werden.

Dass das recht klassisch gestaltete Steilheckmodell auf den ersten Blick an Fiats erfolgreiche Zeiten mit den Massenmodellen Uno und Panda I erinnert, dürfte kein Zufall sein. Was die beiden Kleinstwagen für das Benzinauto waren, soll der Centoventi für das E-Zeitalter darstellen: "demokratische" Mobilität für alle. Günstig, aber cool.

Einzige verfügbare Farbe, so die Idee, ist ein etwas freudloses Grau. Die eingeschränkte Farbwahl erinnert an das nur in Schwarz lieferbare Ford Model T, das Anfang des 20. Jahrhunderts das Auto zum Massenphänomen machte. Und bald darauf an seiner Einförmigkeit scheiterte, als mit dem Pkw-Markt auch das Individualisierungsbedürfnis der Kundschaft wuchs.

Ein Fehler, den Fiat nicht wiederholen will: Damit Käufer das Auto zum persönlichen Einzelstück machen können, gibt es eine Auswahl an verschiedenen Beklebungen, Stoßfängertypen und Dachmodulen. Auf Wunsch ist sogar ein Stoffverdeck zu haben, das den Kleinwagen zum Cabrio macht.

Bildergalerie

Basisversion ohne Instrumente

Auch der Innenraum bietet Platz für Privates. So verfügt das Armaturenbrett über kleine Löcher, die dank eines Lego-artigen Stecksystems den Einbau von zusätzlichen Komponenten beliebiger Form und Funktion ermöglichen. Auf serienmäßige Instrumente verzichtet die Studie, stattdessen kann man das eigene Smartphone hinter dem Lenkrad einklinken.

Der Antrieb des 3,70 Meter langen Stadtautos erfolgt elektrisch, kann aber ebenfalls den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden. So lässt sich die werksseitige Reichweite von 100 Kilometern durch bis zu vier weitere Batteriemodule jederzeit auf bis zu 500 Kilometer erweitern. Die Upgrade-Akkus sollen nicht nur verkauft, sondern auch gemietet werden. Eine der Batterien lässt sich zudem ausbauen und im eigenen Wohnzimmer an der Steckdose aufladen.

Auch wenn es sich beim Centoventi um eine Studie handelt, meint Fiat das Konzept offenbar durchaus ernst. Der Hersteller spricht relativ konkret von einer Zukunft und bewirbt das Modell als preiswertestes Batterie-Elektroauto auf dem Markt, das zudem am einfachsten zu reinigen, zu reparieren sowie zu warten sei und mit geringerem Schadensrisiko und noch niedrigeren Gesamtbetriebskosten aufwarte als die Modelle der Konkurrenz.

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Elektroauto:





Fotos & Videos zum Thema Elektroauto

img

Sono Motors Sion (Serienversion)

img

Tesla Model Y (2021)

img

Elektroauto-Konzept FEV Sven

img

Kia Imagine Concept

img

Fiat Concept Centoventi

img

Nissan IMQ Concept


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2019 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Volvo-Mittelklasse

Das kostet der neue S60

Nach Kombi folgt die Limousine. Volvo stellt den S60 in die Schauräume der Händler. Zunächst gibt es nur gehobene Ausstattungslinien, dafür keinen Diesel mehr.


img
Markenausblick Ford

Strom muss fließen

Bei der Elektrifizierung seiner Modell-Palette fährt Ford bislang der Konkurrenz hinterher. Erst ab 2021 soll es richtig losgehen. Anfang April geben die Kölner...


img
Keyless-Systeme im Test

Eine Einladung für Autodiebe

Schlüssellose Zugangssysteme beim Auto sind komfortabel, aber nicht immer sicher. Selbst bei teuren Premiumfahrzeugen kann man sich nicht auf die Technik verlassen.


img
BVF

360-Grad-Check für Fuhrparks

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement bietet ab sofort einen Service, der eine Ist-Analyse des Fuhrparks samt Handlungsempfehlungen umfasst. Für ordentliche Mitglieder...


img
Sicherheitsgurt im Auto

Traumquote für den Lebensretter

Der Sicherheitsgurt wird von den meisten Autofahrern ganz selbstverständlich genutzt. Fahrradradfahrer müssen dagegen noch an ihrem Sicherheitsbewusstsein arbeiten.