Stellantis: Vier neue Handwerker-Modelle

18.06.2026 13:46 Uhr | Lesezeit: 2 min
Bei Opel heißt die neue Kleintransporter-Variante Combo Start.
© Foto: Stellantis

Citroën, Fiat, Opel und Peugeot bringen neuen Schwung ins Kleinsttransporter-Geschäft. Alle vier Stellantis-Marken starten ab Herbst mit einer neuen Einstiegsvariante ins LCV Programm.

Der Preispunkt ist für Gewerbetreibende oft der entscheidende Faktor – und die einfache Nutzung des Fahrzeugs sowie ein nahegelegene Händler. Stellantis zeigt jetzt für seine Marken Citroën, Fiat, Opel und Peugeot neue Varianten der bekannten Kleintransporter Berlingo, Doblò, Combo und Partner, die die den Zusatz First, Easypro, Start und Active erhalten. Ziel ist es, direkt ab Werk den Anforderungen der Kundschaft gerechter zu werden.

Robuster Kunststoff an Front und Heck

Auffällig ist zunächst der eigenständig gestaltete Frontbereich: Ein deutlich markanterer, robuster wirkender Stoßfänger mit Kunststoffverlängerung bis weit in den Kotflügelbereich gibt dem Modell einen robusteren Auftritt innerhalb der Baureihe. Innen hat Opel und die anderen ebenfalls sichtbar nachgelegt und Armaturentafel sowie Türverkleidungen neu gestaltet. Die Materialien und die Anordnung sollen auch hier robuster wirken und sein, gleichzeitig geht es stärker um Ergonomie und eine bessere Nutzung des vorhandenen Raums, der meist eh nur alleine besetzt wird.


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Der eigentliche Schwerpunkt liegt aber klar auf neuen Lösungen im Innenraum. Zentrale Rolle spielen die flexiblen Sitz auf der Beifahrerseite, bei Opel Flexiseat getauft. Dabei handelt es sich um einen modularen Einzelsitz, dessen Sitzfläche sich hochklappen lässt. In dieser Stellung wächst das Ladevolumen um 0,5 Kubikmeter, weil der Fußraum zusätzlich für Fracht genutzt werden kann – ein simples, aber im Alltag relevantes Detail. Ergänzt wird das durch eine 230‑Volt‑Steckdose in der Kabine, über die sich Arbeitsgeräte direkt im Fahrzeug laden lassen.

Neu ist auch der im Combo Modutable genannte kleine Arbeitstisch, der auch als Ablagefläche dient. Er wird auf der Beifahrerseite montiert, kann Laptops aufnehmen und verfügt über einen Becherhalter. Ein Sicherheitsnetz darunter soll verhindern, dass Gegenstände während der Fahrt nach vorne rutschen. Wird der Tisch nicht gebraucht, lässt er sich im Laderaum verstauen. Dazu kommen weitere, eher klassische Detailverbesserungen: zusätzliche Ablagen oben in der Armaturentafel, eine Schublade unter dem Fahrersitz, eine herausnehmbare Mittelkonsole sowie eine Konfiguration mit drittem Sitzplatz in der Mitte, der sich alternativ als Durchlade nutzen lässt.

Benziner, Diesel und Elektro

Beim Antrieb bleibt alles beim Alten. Die elektrische Variante leistet 136 PS, nutzt eine Batterie mit 42 kWh und kommt auf bis zu 270 Kilometer Reichweite – innerstädtisch mehr. Daneben gibt es Diesel mit 100 PS und 130 PS sowie einen Benziner mit 110 PS, jeweils in Kombination mit Handschaltgetriebe. Ab 2027 soll zudem ein 48‑Volt‑Hybrid folgen, der dann das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe besitzt.

Combo Start und Co. kommen in zwei Längen, bieten bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen und – je nach Antrieb – bis zu eine Tonne Nutzlast. Positioniert werden die neuen Varianten als günstige Arbeitstiere mit passenden Innenraum-Lösungen fürs Gewerbe. Zum Preis herrscht aktuell auch auf Nachfrage noch Schweigen. Doch günstiger als der aktuelle Einstieg – beim Opel Combo sind das 23.000 Euro (netto), beim Citroën Berlingo, Fiat Doblò und Peugeot Partner 22.300 Euro (netto), sollten die Vierlinge sein.


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