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ID.4

VWs Crossover-Stromer

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Autoflotte-Redakteur Rocco Swantusch konnte sich einen ersten Eindruck vom ID.4 verschaffen.
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Kurz nach dem ID.3 surrt der ID.4 in die Flotten. Das Crossover-Mitglied der Stromerfamilie bietet vor allem Platz, Reichweite und wirkliche Neuerungen an virtuellen Helferlein.

Ein Raumwunder verspricht VW mit dem ID.4, der nun seit Ende September bereits bestellt werden kann – die vorkonfigurierte 1st Edition – und nach dem Kompakten ID.3 die nächste Klasse elektrifiziert. Sowohl das Platzangebot, vor allem auf den Rücksitzen, als auch die Reichweite von bis zu 520 WLTP-Kilometer dürften auch die kilometeraffinen User-Chooser überzeugen, die 0,25 Prozentversteuerung wird den Rest tun. Denn das Top-Modell 1st Max landet bei 59.950 Euro (brutto) und ist damit mit 0,25 Prozent als geldwerter Vorteil zu versteuern. 10.000 Euro günstiger (49.950 Euro brutto) ist das Einstiegs-Modell der 1st Edition. Da beide auf der Plattform des eigentlichen Einstiegsmodells basieren, das erst 2021 für einen Nettolistenpreis von unter 40.000 Euro angeboten wird, kann für beide der volle Umweltbonus von 9.480 Euro (brutto) angesetzt werden. Beide First-Edition-Modelle sind auf zusammen 27.000 Stück limitiert. 

Die Grundversion rollt auf 20-Zoll-Rädern mit dem Exterieur-Style-Paket und der dunklen Verglasung im Fond vor. Das Navigationssystem Discover Pro und vier USB-Buchsen sind ebenso Serie wie der Front Assist, ACC und Lane Assist. Serie sind auch die Wärmepumpe, die laut VW speziell im Winter (bis minus 25 Grad) drei bis vier kWh auf 100 Kilometer Ersparnis bringen kann, was fast 30 Prozent bedeutet, sowie die Anhängevorrichtung, an die maximal eine Tonne (zwölf Prozent Steigung) gepackt werden können. Das Top-Modell der ersten Edition namens Max bringt auf seinen 21-Zöllern stehend LED-Matrix-Scheinwerfer, eine Progressivlenkung sowie ein adaptives Fahrwerk mit. Zum Serienumfang gehören elektrisch einstellbare Sitze, Panorama-Glasdach, Akustikverglasung, Drei-Zonen-Climatronic und die elektrische Heckklappe.

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Zu den Highlights im Interieur zählen sicherlich das Augmented-Reality-Head-up-Display, das die Windschutzscheibe zum kleinen Kino verwandelt und Helfer wie Travel Assist, Side Assist und Emergency Assist. Die beiden First-Modelle haben jeweils einen 11-kW-AC und 125-kW-DC-Lader an Bord. Bei den Einstiegsmodellen im nächsten Jahr werden 7,2 kW-Gleichstrom-Lader Standard sein sowie 50 Kilowatt am Schnellader, mit der Option auf einen 100 kW-On-Board-Lader. Als Kapazität stehen in der First Edition 77 kW zur Verfügung, was der Nettowert ist, also die prognostizierten 520 Kilometer Reichweite durchaus denkbar sind. VW prognostiziert, dass wenn später eine kleinere Batterie mit 52 kW angeboten wird, zwei von drei Kunden zur größeren Batterie tendieren werden.

Alle eint der seltene Kontakt zum Händler. Alle zwei Jahre – ohne Kilometerbegrenzung – wartet der Servicetermin. Den Rest macht die Over-the-air-Technik, welche neben den Updates (Navidaten etc.) auch Upgrates anbieten wird – was für den Gebrauchtmarkt interessant ist. Ein Upgrade bietet auch im kommenden Jahr der Allradler. Zum 150 kW starken E-Motor im Heck kommt ein 75-kW-Triebwerk auf die Vorderachse, was mehr Power und die Vorteile eines Allradlers bieten wird. (rs)

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