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Lieferengpässe bei Benzinern

Ohne Rußfilter keine Zulassung

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BMW nimmt die Benzinervarianten des 7er vorerst aus dem Programm.
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Ausgerechnet mitten in der Dieselkrise werden die Benziner knapp. Grund ist die anstehende Verschärfung der Abgasnorm.

Wegen fehlender Rußfilter drohen ab dem Herbst Lieferengpässen bei Benzinern. Bei Herstellern wie BMW und Ford Modelle sind einige Modelle daher zeitweise nicht lieferbar, berichtet die Zeitschrift "Auto Bild". Betroffen sind unter anderem alle Benzinermodelle in der BMW 7er-Reihe, Varianten von BMW X1 und X2 sowie die Ford-Modelle S-Max, Galaxy und Kuga.

Auch VW, Audi, Porsche und Renault räumten dem Magazin gegenüber Lieferengpässe ein, nannten aber keine konkreten Modelle. Keine Probleme soll es dem Bericht zufolge bei Daimler, Honda, Mitsubishi und der PSA-Gruppe geben.

Hintergrund ist die Einführung der Abgasnorm Euro 6c im September. Dann gelten für Benziner die gleichen Rußgrenzwerte wie für Diesel – Ottomotoren mit Direkteinspritzung erreichen diese kaum ohne Partikelfilter. Die Verschärfung der Zulassungsvorschriften war lange bekannt, die Hersteller haben bei einigen Modellen allerdings offenbar auf eine rechtzeitige Umstellung verzichtet, da sie nur mit geringer Nachfrage gerechnet hatten. Betroffen sind nämlich vor allem klassische Nischen-Triebwerke, etwa in Oberklasselimousinen, Vans und SUV, wo statt Benzinern in der Regel Diesel gekauft werden. Seit dem Abgas-Skandal und drohenden Fahrverboten sind aber auch dort die Ottomotoren stärker gefragt. Die Lieferengpässe dürften daher bei mehr Autokäufern als ursprünglich vorgesehen für Frust sorgen.

Nach Euro 6c in diesem Herbst steht im Herbst 2019 bereits die nächste Umstellung an. Dann tritt Euro 6d-temp für alle Neuzulassungen in Kraft. Viele Hersteller sparen sich daher die teure Doppel-Zertifizierung und stellen direkt auf 6d-temp um. Neuerliche Verzögerungen sind daher dem Bericht zufolge nicht zu erwarten. (SP-X)

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