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Mercedes E-Klasse Coupé/Cabriolet

Neue Schminke, Helfer und Motoren

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Unter anderem stehen vier neue Außenlacke und neue Felgendesigns zur Wahl.
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Wie Limousine und Kombi hat Mercedes auch Coupé und Cabriolet der E-Klasse-Familie einer Modellpflege unterzogen. Die beschert den Lifestyle-Ablegern einen Blumenstrauß an Innovationen.

Von Mario Hommen/SP-X

Nach der modellgepflegten E-Klasse im Sommer reicht Mercedes im Herbst die analog überarbeiten Zweitürer E-Klasse Coupé und Cabriolet nach. Wie zuvor Limousine und Kombi bekommen sie kleinere Optik-Retuschen sowie einige Innenraum-Innovationen und neue Motoren.

Optisch fallen die Änderungen dezent aus. Die Scheinwerfer – wie bisher serienmäßig in Voll-LED-Ausführung – sind künftig etwas flacher. Der "Diamantgrill" in A-förmiger Ausführung soll dem Gesicht mehr Dynamik verleihen. Die zweiteiligen LED-Heckleuchten erhalten ein neues Innenleben. Vier neue Außenlacke und neue Felgendesigns stehen zur Wahl.

Für den Innenraum der zweitürigen E-Klasse-Modelle gibt es neue Zierteile wie offenporige Esche in Grau oder Aluminium mit Carbonschliff. Zur Serienausstattung gehört künftig ein aus zwei 10,25-Zoll-Displays bestehendes Cockpit. Das Infotainmentsystem MBUX mit Sprachbedienung und Augmented-Reality-Funktionen ist bereits im Paket enthalten. Gegen Aufpreis lässt sich das Anzeigesystem auf zwei 12,3-Zoll-Displays aufwerten. Neu ist eine adaptive Fahrersitzanpassung: Gibt der Fahrer dem Bordsystem seine Körpergröße an, wird die Sitzposition vorjustiert.

Wie bei der normalen E-Klasse werden auch bei den Zweitürern die Funktionsumfänge einiger Assistenzsysteme erweitert. Dank einer neuen Lenkradgeneration sind keine Lenkbewegungen mehr nötig, um dem Bordcomputer zu signalisieren, dass der Fahrer das Volant umfasst, was den Komfort beim teilautomatisierten Fahren erhöht. Der serienmäßige Kollisionsverhinderer greift künftig mit dem Fahrassistenzpaket beim Abbiegen über die Gegenfahrbahn ein, sollte der Fahrer einen entgegenkommenden Linksabbieger übersehen. Der aktive Tempomat passt die Geschwindigkeit auf Grundlage von Naviinformationen und Tempolimits an. Zudem wird mit der Einbindung von Echtzeitverkehrsdaten auch das Tempo vor Staus automatisch gesenkt. Der Spurfolgeassistent beherrscht auf Wunsch dank Rettungsgassenfunktion auch eine außermittige Spurführung. Neu ist zudem eine auf dem Totwinkel-Assistenten basierende Ausstiegswarnung, die Tür-Unfälle etwa mit Radfahrern vermeiden soll.

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Mit Mercedes Me und entsprechender App hat der Nutzer zudem künftig Fernzugriff auf einige Fahrzeugfunktionen. Neu ist der Urban Guard, er registriert, ob das Fahrzeug gestohlen, abgeschleppt oder angerempelt wird und informiert seinen Besitzer. Auch eine Ortung ist möglich, was der Polizei hilft, ein gestohlenes Fahrzeug zu finden.

Das Leistungsspektrum der Benziner für Coupé und Cabriolet rangiert zum Marktstart im Herbst von 145 kW / 197 PS bis 270 kW / 367 PS, bei den Dieseln gibt es zunächst zwei Motoren mit 143 kW / 194 PS und 240 kW / 340 PS. Innovationen wie eine Nanoslide-Zylinderbeschichtung soll deren Effizienz steigern. Auch die in Details modifizierte Neungang-Automatik soll für einen höheren Wirkungsgrad sorgen.

Top-Motorisierung unterhalb der AMG-Derivate ist der Dreiliter-Reihensechszylinder E 450 4Matic, der 270 kW / 367 PS und einem zusätzlichen E-Boost von 16 kW/22 PS zur Verfügung stellt. Der ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb erhältliche Ottomotor erlaubt eine Beschleunigung des Coupés auf Tempo 100 in fünf Sekunden, maximal sind 250 km/h möglich. Der Verbrauch liegt zwischen 8,0 und 8,5 Litern liegen.

Vierzylinder-Diesel mit 48-Volt-Mildhybridtechnik in Planung

Geplant ist für beide Modellreihen außerdem noch in diesem Jahr die Einführung eines neuen Vierzylinder-Diesels mit zwei Litern Hubraum und 48-Volt-Mildhybridtechnik. Das OM 654 M genannte Zweiliter-Aggregat leistet 195 kW/265 PS, hinzu kommt ein E-Boost von 15 kW/20 PS. Mit 285 PS Systemleistung handelt es sich um die stärksten derzeit am Markt verfügbaren Vierzylinder-Diesel. Zu den Innovationen des neuen Motors zählen neben einer Elektrifizierung ein auf 2.700 bar erhöhter Einspritzdruck, zwei wassergekühlte Turbolader mit variabler Turbinengeometrie sowie eine neue Kurbelwelle, welche den Hub und den Hubraum leicht erhöht.

Preise zu den zweitürigen E-Klasse-Ablegern nennt Mercedes noch nicht. Diese werden, soviel ist sicher, um einige tausend Euro anziehen. Derzeit kostet das Coupé rund 49.000 Euro, das Cabriolet fast 55.000 Euro.

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