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Mitsubishi ASX 2017

Neues Gesicht in der Menge

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Der Mitsubishi ASX wurde in Deutschland bislang 57.000 Mal verkauft.
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Mit einer umgestalteten Frontpartie rollt der Mitsubishi ASX ins Modelljahr 2017. Auch einige dringend notwendige technische Verbesserungen wurden vorgenommen.

Von Wolfgang Schäffer/SP-X

Die für ein Facelift üblichen Veränderungen bietet ab sofort der Mitsubishi ASX des Modelljahrs 2017. "Dynamic Shield" nennen die Japaner die nun etwas markanter gezeichnete Front, die das Kompakt-SUV jetzt in den Wind stellt. Der abgedunkelte Grill mit schwarzen Horizontallamellen in Verbindung mit Chromspangen, das plastische Diamant-Logo und der außergewöhnlich geformte Stoßfänger sowie ein neuer Unterfahrschutz sollen dem ab 16.378 Euro netto erhältlichen ASX ein dynamischeres Gesicht geben.

Doch hat Mitsubishi an dem 4,36 Meter langen Fahrzeug nicht nur optische Veränderungen vorgenommen. So wurden auch das Navigations- und das Audiosystem modernisiert. Unter anderem gibt es jetzt einen 6,1-Zoll-Touchscreen-Monitor. Eine neue Menügrafik und eine komfortablere Bluetooth-Kopplung für Mobiltelefone zählen zu den weiteren Verbesserungen.

Nichts geändert hat sich am guten Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Das Ladeabteil schluckt 419 Liter und kann bis auf 1.219 Liter (Rückenlehnen im Verhältnis 60:40 geteilt) auf einer ebenen Fläche erweitert werden. Die Ladekante allerdings ist mit fast 80 Zentimetern recht hoch.

Unverändert bleibt auch das Motorenangebot. Basisantrieb ist der 1,6-Liter-Benziner mit 86 kW / 117 PS, der seine Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe auf die Vorderräder überträgt. Der Einstiegs-Diesel hingegen, ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 84 kW / 114 PS ist mit einem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet und sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb zu haben. Die Spitzenversion wird von einem 2,2-Liter-Selbstzünder (110 kW / 150 PS) befeuert, sie wird generell mit Allradantrieb und einer Sechsstufen-Automatik ausgeliefert.

Trotz des stattlichen Drehmoments von 360 Newtonmetern, das bei 1.500 Umdrehungen anliegt, fehlt es dem leise und laufruhig arbeitenden Motor beim Beschleunigen ein wenig an Druck. Die sanft und absolut ruckfrei die Stufen wechselnde Wandlerautomatik schluckt hier spürbar einiges an Kraft. Wer mag, kann die Gänge aber auch über Schaltwippen am Lenkrad wechseln.

Zwei Sondermodelle

Um dem seit 2010 in Deutschland angebotenen und hier 57.000 Mal verkauften ASX den Start ins neue Modelljahr zu ebnen, hat Mitsubishi zwei Sondermodelle aufgelegt. Die "Diamant Edition" zum Netto-Preis von 18.478 Euro ist dem Basisbenziner vorbehalten und bringt aufgrund der Mehrausstattung laut Hersteller einen Kundenvorteil von 1.176 Euro netto. So sind dann unter anderem 18-Zoll-Aluräder, elektrisch anklappbare Außenspiegel sowie Kotflügelverbreiterungen, Nebelscheinwerfer und ein silberfarbener Unterfahrschutz im Preis enthalten. Im Innenraum gibt es Klavierlackapplikationen, eine Klimaautomatik, ein Multifunktionslenkrad und Bluetooth-Schnittstellen für Audio- und Freisprechsysteme. Die "Diamant Edition+" (19.739 Euro ohne Mehrwertsteuer) hat noch eine Dachreling in Schwarz, dunkel getönte Scheiben und Xenon-Scheinwerfer. Eine Fünf-Jahres-Garantie gilt für alle Versionen.

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