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Tropos übergibt erstes E-Nutzfahrzeug

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Der Tropos ABLE kommt bis zu 260 Kilometer weit und ist sowohl mit AGM- als auch mit Lithium-Ionen-Batterie verfügbar.
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Klein, flexibel, elektrisch: Das sind die Stärken des Elektro-Nutzfahrzeugs Tropos ABLE. Das erste Exemplar aus Herner Produktion ging nun an den Industriedienstleister Ifürel EMSR-Technik.

Im Beisein von Frank Dudda, Oberbürgermeister von Herne, Gregory Hancke, Vorstand der Mosolf Gruppe, Markus Schrick, Geschäftsführer von Tropos Motors Europe, und weiteren Gästen hat die neue Mosolf-Marke Tropos am 12. Mai das erste Elektronutzfahrzeug an den Herner Industriedienstleister Ifürel EMSR-Technik ausgeliefert. Der offizielle Übergabe-Termin war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus um mehrere Wochen verschoben worden.

Die Tropos-ABLE-Modelle verfügen über Reichweiten von bis zu 260 Kilometern und sind sowohl mit AGM-Batterie als auch mit Lithium-Ionen-Technologie lieferbar. Bei einer Breite von 1,40 Metern und einer Länge von 3,70 Metern kann das Fahrzeug sowohl auf der Straße als auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Der Tropos ABLE verfügt nach Herstellerangaben über die größte Ladefläche in der Fahrzeugklasse L7E mit einer Nutzlast von insgesamt 565 Kilogramm. Die Aufbauten sollen sich in kürzester Zeit wechseln lassen.

"Die Übergabe an Ifürel EMSR ist ein Meilenstein für unsere junge Marke Tropos. Ein Herner Traditionsunternehmen erhält den ersten Tropos ABLE aus Herner Produktion", sagte Markus Schrick, Geschäftsführer Tropos Motors Europe. Der 59-Jährige ist kein Unbekannter in der Automobilbranche. Er leitete von 2012 bis 2018 die Geschicke von Hyundai Motor Deutschland und verstärkt seit kurzem das Management-Team innerhalb der Mosolf Gruppe.

Henrich Kleyboldt, Geschäftsführer von Ifürel EMSR-Technik, erklärte: "Wir freuen uns, die ersten in Europa zu sein, die einen Tropos ABLE übernehmen. Wenn sich das Fahrzeug im Praxiseinsatz für unsere Zwecke bewährt, ist eine Ausweitung unserer E-Flotte geplant." Das Familienunternehmen bietet Industrieservices im Bereich der Elektro-, MSR- sowie Automatisierungs- und Prozessleittechnik an. Jährlich legen die Mitarbeiter rund 7,5 Millionen Kilometer zurück, darunter Fahrten auf Baustellen, Werksgeländen oder Chemieparks. Gerade für diese Werksverkehre, für die meist eine Höchstgeschwindigkeit um 25 km/h gilt und die selten eine Tagesstrecke über 30 Kilometer erreichen, eignen sich die kompakten Elektrotransporter.

Für den neuen Geschäftszweig hat Mosolf, bisher als Automobillogistiker bekannt, mit Tropos Technologies, Inc. aus dem kalifornischen Silicon Valley eine Vereinbarung zur Produktion und zum Vertrieb von kompakten Nutzfahrzeugen für den europäischen Markt geschlossen. Die neue E-Mobilitätsmarke trägt den Namen "Tropos Motors Europe". Zur Zielgruppe gehören Städte, Kommunen und Unternehmen, die emissionsfreie, leise und kostengünstige Transportlösungen suchen. (red) 

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Symbolische Schlüsselübergabe: Henrich Kleyboldt (l.), Geschäftsführer Ifürel EMSR-Technik, und Markus Schrick, Geschäftsführer Tropos Motors Europe.
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