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Nissan Ariya

Wo der Leaf alt aussieht

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Nissan steht kurz vor der Premiere des Ariya. Der SUV liegt größenmäßig zwischen den SUV Qashqai und X-Trail.
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Mit dem Ariya will Nissan seinen E-Antrieb auf die Höhe der Zeit hieven. Und endlich auch vom Stromer-Boom profitieren.

Mit dem Leaf zählte Nissan zu den E-Auto-Pionieren. Doch vom aktuellen Boom der Elektromobilität profitiert die Kompakt-Limousine kaum. Das soll beim Ariya anders werden – der neue Stromer der Japaner startet im beliebten SUV-Segment und will auch bei Anmutung und Bedienung Akzente setzen.  

Der 4,60 Meter lange Crossover basiert auf einer neuen Plattform des Renault-Nissan-Konzerns und liegt größenmäßig zwischen den SUV Qashqai und X-Trail. In Europa wird es den Ariya in fünf unterschiedlichen Varianten geben, die sich hinsichtlich der Zahl angetriebener Achsen, Motorleistung und Akku-Größe unterscheiden. Am unteren Ende des Portfolios findet sich ein frontgetriebenes Modell mit 160 kW / 218 PS Leistung und einem 63 kWh-Akku (netto), der eine Reichweite von 360 Kilometern ermöglichen soll. Wird die Batterie gegen das größere Exemplar mit 87 kWh getauscht, sind bis zu 500 Kilometer drin. Auch in der Top-Ausführung steckt der große Akku, weil aber auch ein elektrischer Allradantrieb aus zwei Motoren mit insgesamt 290 kW / 394 PS montiert ist, sinkt die maximale Reisedistanz auf 400 Kilometer.  

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Im Cockpit (hier in der Rechtslenker-Ausführung) finden sich gemäß der aktuellen Mode nur wenig physische Knöpfe. Die Bedienung erfolgt daher in erster Linie über Touchscreen oder Sprachsteuerung.
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Verbesserte Ladetechnik

Das Laden hat Nissan im Vergleich zum Leaf deutlich optimiert. An normalen Säulen oder Wallboxen fließen dank eines in Deutschland serienmäßigen Drei-Phasen-Ladegeräts bis zu 22 kW in den Akku. Und anders als bei den Japanern bisher üblich passt sich der Ariya auch beim Thema Schnellladen an europäische Gegebenheiten an und bietet den gängigen CCS-Standardanschluss. Über den lässt sich an der DC-Säule mit bis zu 130 kW laden. Rund 40 Minuten veranschlagt Nissan für die übliche Befüllung von 10 bis 70 Prozent. Weil nun erstmals eine aktive Batterie-Kühlung an Bord ist, soll das Schnellladen auch mehrfach hintereinander funktionieren, so dass auch Langstrecken kein Problem sind.  

Optisch fällt der Ariya durch den großen schwarzen Kühlergrill auf, der von langgezogenen LED-Tagfahrlichtern flankiert ist. Oberhalb des Grills bilden zudem die schmalen LED-Scheinwerfer dank einer verbindenden Spange eine optisch durchgehende Einheit. Das neue Nissan-Markenlogo ist mit 20 LEDs ausgeführt. Das schmale LED-Rücklicht erstreckt sich über die komplette Fahrzeugbreite. Innen bietet der knapp 1,70 Meter hohe Fünftürer mit großer Heckklappe großzügige Platzverhältnisse.  

Bei der Cockpit-Gestaltung orientiert sich Nissan anders als etwa beim ebenso neuen Qashqai an der aktuellen Mode, physische Schalter und Knöpfe möglichst wegzulassen. Stattdessen gibt es berührungsempfindliche Oberflächen sowie zwei 12,3 Zoll große Displays. Die Steuerung erfolgt via Spracheingabe und Amazon Alexa beantwortet Fragen. Das Assistenzsystem Pro-Pilot-System ermöglicht unter anderem halbautonomes Fahren. Preise nennt Nissan noch nicht. Vermutlich wird der Ariya in der Basis aber um die 38.000 Euro netto kosten. (SP-X)

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