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Opel Grandland X gegen Peugeot 3008

Konservativ oder extravagant

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Opel Grandland X hinterließ bei ersten Testfahrten einen überzeugenden Eindruck - wie sein Peugeot-Bruder 3008.
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Die technischen Gene teilt sich der neue Opel Grandland X mit dem Peugeot 3008. Doch wie bewegen sich die SUV auf der Straße. Autoflotte wagt einen ersten Vergleich.

Von Christian F. Merten

Aller guten Dinge sind drei – das denkt sich auch Opel und ergänzt seine SUV-Palette im Oktober um den Grandland X. Das neue Spitzenmodell des Trios ist – nach dem Crossland X – das zweite Kooperationsprodukt mit der neuen Konzernmutter PSA. Seine technischen Gene teilt sich der Grandland X mit dem Peugeot 3008, der uns mit 150 PS starkem Diesel bereits Anfang des Jahres positiv überraschte.

Insgesamt überzeugte uns auch der Opel Grandland X, an dem die Rüsselsheimer neben der Karosserie auch an der Lenkung selbst Hand anlegten. Das Karosseriedesign ist gefällig, aber modern, Details wie die durchbrochene D-Säule oder die sichelförmigen Tagfahr- oder Rückleuchten lassen sofort auf die Marke mit dem Blitz schließen. Dabei fällt der Rüsselsheimer aber weniger auf als sein Bruder 3008, der mit deutlich extravaganteren Linien daherkommt – obwohl ein zweifarbiges Dach auf Wunsch auch beim Grandland X für mehr Glamour sorgt (454 Euro).

Das gilt im Übrigen auch für das Interieur. Wo der 3008 mit spaciger Mittelkonsole, digitalem i-Cockpit und kleinem Lenkrad mit darüber angeordneten Instrumenten punktet, fährt der Grandland X mit einer Inneneinrichtung in bekanntem Opel-Stil vor. Das ist nicht schlechter, aber eben konventioneller. Wer Astra und Insignia kennt, findet sich im Grandland X eben genauso schnell zurecht, und genauso wie der Kompakte und der Mittelklässler überzeugt das größte Opel-SUV mit tadelloser Ergonomie und Bedienbarkeit. Was uns auf unserer ersten Fahrt weniger gefiel, waren die teils sehr billig wirkenden Kunststoffe.

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Auf der Straße auf einem Niveau

Kommen wir nun zu den Fahreindrücken: Wie der 3008 ist auch der Grandland X nur mit Vorderradantrieb zu haben, und wie das französische Schwestermodell überzeugt er mit komfortabler Federung und direkter Lenkung. Kurz: Der Grandland X fährt souverän. Zu haben ist er derzeit allerdings nur mit zwei Motoren aus dem PSA-Regal, einem 120 PS starken Diesel und einem 130-PS-Dreizylinder-Benziner. Ein 180-PS-Diesel – dann auch mit Achtgangautomatik – folgt 2018.

Neben seinen Produktqualitäten punktet der Grandland X übrigens auch beim Preis. Los geht es bei 19.916 Euro für den Benziner mit Sechsgang-Handschaltung in der Basis-Ausstattung "Selection". Da sind knapp 400 Euro mehr als Peugeot für den identisch motorisierten Basis-3008 aufruft.

Über dem "Selection" platziert Opel die Niveaus "Edition", "Dynamic" und "Innovation". Und wie bei Astra und Insignia gibt es auch für den Grandland X die Business-Varianten mit optimiertem Einstiegspreis, nämlich die "Business Edition" (ab 21.387 Euro) und die "Business Innovation" (ab 25.349 Euro). Zusätzlich zur Serienausstattung bieten sie unter anderem einen Ergonomie-Fahrersitz, Nebelscheinwerfer, Parkpilot, Rückfahrkamera und Wireless Charging (Business Edition) beziehungsweise Premium-Ergonomiesitze vorn, die 230-Volt-Ausstattung und Wireless Charging (Business Innovation). Alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.

Den kompletten Fahrbericht zum Opel Grandland X lesen Sie in der Autoflotte 11/2017!

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