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Tesla-Probleme

KBA nimmt Ermittlungen auf

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Das KBA hat Ermittlungen gegen Tesla wegen Problemen mit der Fahrzeugsoftware eingeleitet.
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Mitte Januar hatte die amerikanische Verkehrsbehörde NHTSA Tesla aufgefordert, einige ältere Fahrzeuge der Modelle S und X zurückzurufen. Nun hat laut Medienberichten auch das KBA Ermittlungen gegen den Elektroautohersteller eingeleitet.

Probleme mit dem zentralen Eingabe-Bildschirm in Tesla-Autos haben das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf den Plan gerufen. Die Prüfung dauere noch an, erklärte die Behörde am Montag in Flensburg. Sie hat nach Informationen der 'Bild am Sonntag' ein Verfahren gegen den Elektroautohersteller eingeleitet. Das KBA habe den US-Konzern aufgefordert, der Behörde Informationen über mögliche Sicherheitsrisiken des berührungsempfindlichen Bildschirms in der Mittelkonsole von verschiedenen Modellreihen zu geben.

Die NHTSA hatte Tesla Mitte Januar wegen der Sicherheitsrisiken aufgefordert, einen Rückruf zu initiieren, "oder andernfalls entsprechend darzulegen, weshalb ein solcher Rückruf nach Auffassung des Herstellers nicht erforderlich ist", hieß es vom KBA (wir berichteten).

Den Angaben zufolge wurde Tesla durch die NHTSA zunächst zur Abgabe einer Stellungnahme mit Fristsetzung aufgefordert. Betroffen sind rund 158.000 von Teslas älteren Modellen S von 2012 bis 2018 sowie X aus dem Produktionszeitraum 2016 bis 2018. Das KBA stehe mit der US-Behörde in Kontakt, das Ergebnis der Prüfung stehe noch aus.

Konkret geht es demnach um Speicherplatz-Probleme bei bestimmten Computerchips, die zu Ausfällen des zentralen Touchscreen-Bildschirms führen können, über den diverse Fahrzeugfunktionen bedient werden. Die US-Behörde warnte etwa vor Beeinträchtigungen der Rückfahrkamera oder des Fahrassistenzprogramms.

Ungeklärt blieb, wie viele Autos in Deutschland betroffen sein könnten. Anfragen beim KBA und bei Tesla blieben am Sonntag zunächst unbeantwortet. (dpa/tm)

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