Bristol Fighter kommt zurück: High Five

08.09.2026 14:35 Uhr | Lesezeit: 2 min
Von Bristol gibt es wieder ein Lebenszeichen: Die Briten haben einen weitere Fighter aufgebaut. Vier sollen noch folgen.
© Foto: Bristol Cars

Der britische Sportwagenhersteller Bristol hatte vor seiner Pleite noch unerledigte Aufgaben. Die werden jetzt abgearbeitet.

Viele Jahre war es still um die britische Automarke Bristol. Nun gibt es wieder ein Lebenszeichen: Zum 80. Geburtstag kehrt der Kleinserienhersteller zurück und vollendet einige unvollendet gebliebene Exemplare des Bristol Fighter.

Auf dem Salon Privé im englischen Blenheim Palace feiert der erste neu aufgebaute Fighter seine Weltpremiere. Das Coupé entstand in Handarbeit nach historischen Zeichnungen und mit originalen Bauteilen. Vier weitere Exemplare sollen in den kommenden Monaten in gleicher Weise nach Kundenwunsch gefertigt werden.


Bristol Fighter

Von Bristol gibt es wieder ein Lebenszeichen: Die Briten haben einen weitere Fighter aufgebaut. Vier sollen noch folgen. Bildergalerie

Der Fighter war das vorerst letzte Serienmodell von Bristol Cars, bevor die traditionsreiche Marke ihre Fahrzeugproduktion 2011 einstellte und in die Insolvenz rutschte. 2016 gab es mit dem E-Roadster Bullet einen Wiederbelebungsversuch, der über das Konzeptstadium nicht hinauskam. Diesmal setzt Eigentümer Paul King bewusst auf Authentizität: Statt eines komplett neuen Modells wird zunächst ein historisches Projekt zu Ende geführt.

Technisch bleibt der Fighter auch 25 Jahre nach seiner Entwicklung ein Statement. Unter der langen Motorhaube arbeitet ein 8,0 Liter großer V10-Saugmotor mit 386 kW/525 PS; optional sind 441 kW/600 PS möglich. Frühere Exemplare des Flügeltürers konnte bis zu 338 km/h schnell fahren. Trotz dieser Supercar-Eckdaten versteht Bristol den Zweisitzer traditionell eher als luxuriösen Gran Turismo denn als kompromisslosen Sportwagen. Lediglich 13 oder 14 Exemplare wurden zwischen 2004 und 2009 zu Preisen von 330.000 bis 520.000 Euro verkauft. Insgesamt 20 Chassis wurden vorbereitet.


Brabus Bodo

Mit dem Bodo hat Brabus nun ein über fünf Meter langes Coupé mit fast barockem, auf jeden Fall aber bitterbösem Auftritt im Portfolio. Bildergalerie

Die Fertigung der letzten fünf Fighter übernimmt ein nicht genannter britischer Spezialist für Kleinserienfahrzeuge. Interessenten müssen Preise individuell anfragen. Weitere Modelle stellt die Marke zwar noch nicht vor, kündigt aber an, dass die Wiederaufnahme der Produktion erst der Anfang einer umfassenderen Renaissance sein soll.

HASHTAG


#Sportwagen

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.