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Lexus IS: Neustart mit Abschied

Noch in diesem Jahr wird Lexus die vierte Generation des IS ins Rennen schicken.
© Foto: Lexus

Ob als Kombi, Cabrio oder Sportskanone – in drei Generationen überzeugte der Lexus IS anspruchsvolle Autokunden. Jetzt kommt eine Neuauflage, allerdings nicht mehr zu uns.


Datum:
26.06.2020
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Nach über 20 Jahren und drei Generationen steht der Lexus IS in Europa vor dem Aus. Die Japaner haben bereits erste Bilder der Ende 2020 erscheinenden Neuauflage veröffentlicht, die allerdings vornehmlich für den US-amerikanischen Markt vorgesehen ist. Für deutsche Kunden wird es das Mittelklassemodell in seiner nunmehr vierten Generation offiziell nicht mehr geben.

Mit der Baureihe IS, die Abkürzung steht für Individual Sports, hat Lexus einen vielbeachteten Premium-Konkurrenten zu BMW 3er und Audi A4 geschaffen. Ende der 1990er Jahre sorgte die erste Generation XE1 mit bulligen Sechszylindermotoren und sportlichem Interieur für Aufsehen. 2001 erweiterten die Japaner die Baureihe um die Kombiversion SportCross.


Lexus IS (2021)

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2005 folgte der trotz einer um gut zehn Zentimeter auf fast 4,60 Meter gewachsenen Karosserie deutlich schlanker wirkende XE2, der zunächst mit Sechszylinder-Benzinern und einem Vierzylinder-Diesel angeboten wurde. Unübertroffener Höhepunkt dieser Generation war der 2008 eingeführte, sportliche IS-F. Sein Fünfliter-V8-Motor mit 311 kW / 423 PS machte die Limousine 270 km/h schnell. Der starke Konkurrent des BMW M3 steht auch heute noch bei Markenfans hoch im Kurs, was sich unter anderem an den Gebrauchtpreisen zeigt: Selbst für über zehn Jahre alte Exemplare werden noch mehr als 20.000 Euro aufgerufen. Im Vergleich dazu sind gebrauchte Exemplare der etwas später eingeführten Cabriolet-Variante IS C im Schnäppchen-Segment unterwegs.

Sparsam und auch spaßarm

Doch Glanz und Ruhm der Lifestyle- und Sportvarianten der Generation 2 verblassten schnell mit der 2013 eingeführten, um abermals gut zehn Zentimeter gewachsenen dritten Auflage des IS. Zumindest für deutsche Kunden gab es nur noch Vierzylinderantriebe, wahlweise auch mit zwar sparsamer aber leider auch spaßarmer Hybridtechnik.

Im Herbst nun folgt Generation vier, die technisch auf der Plattform des Vorgängers aufsetzt, optisch dennoch stark modernisiert wirkt. In rund 40 Märkten soll das Premium-Modell mit Vierzylinder- und V6-Motoren mit bis zu 311 PS antreten. Eine Hybridversion und auch eine sportliche V8-Variante wird es wohl vorläufig nicht mehr geben. (SP-X)

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