Der akut vom Aus bedrohte Autohersteller Saab präsentiert zum zweiten Mal einen chinesischen Partner als möglichen Rettungsanker. Wie die niederländische Saab-Mutter Spyker Cars am Montag in Zeewolde mitteilte, will das Auto-Vertriebsunternehmen Pang Da als Teileigner einsteigen. Für dringend benötigtes Kapital zum Wiederanlaufen der Saab-Produktion werde Pang Da innerhalb von 30 Tagen zunächst 30 Millionen Euro und danach "unter gewissen Bedingungen" weitere 15 Millionen Euro bereitstellen. Spyker- und Saab-Chef Victor Muller hatte vor zwei Wochen eine Einigung mit dem Autohersteller Hawtai aus Peking verkündet. Hawtai zog aber kurz danach seine kurz- und mittelfristigen Zusagen wieder zurück. Im westschwedischen Saab-Werk Trollhättan mit 3.500 Beschäftigten werden seit Anfang April wegen Geldmangels keine Autos mehr gebaut (wir berichteten). (dpa)