Wenn Posen, dann für einen selbst

29.06.2015 06:00 Uhr

Die Löwenmarke will als markanter und individueller wahrgenommen werden. Dabei sollen die kraftvollen GT(i)-Modelle helfen. Den Kern bildet der auf puristische Fahrfreude getrimmte 308 GT.

_ Was braucht es für eine sportliche Fahrweise? Einen flinken Gangwechsel, ein straff abgestimmtes Fahrwerk und natürlich üppige Kraftreserven unter der Motorhaube. Die Löwenmarke Peugeot labelt diese Attribute unter dem Suffix GTi - und zwar seit nunmehr 30 Jahren.

Da der Importeur künftig mit dem Marken-Slogan "Impress yourself" die individuelle Note betonen will, rüstet er auch das Lager der GTi-Nachfolger auf. Neben den Individualisten wie dem RCZ R oder der Jubiläumsausgabe des 208 GTi 30th - beide ausgewiesene Huldigungen der markeneigenen Rennsporttradition - wird auch der neue 308 in den Sportmodus versetzt - und dieser könnte wohl am ehesten das Herz der Flottenchefs erweichen, zumal als Kombi.

GT und GT-Line

Besser gesagt, sind es eher eineinhalb Versionen des prämierten Kompakten, denn neben dem reinrassigen GT-Modell bieten die Franzosen eine GT-Line an, die eher eine optische Reminiszenz an die zahlreichen Rallye- und Rennsportaktivitäten des Importeurs ist. Den entscheidenden Kick bei der Limousine und beim Kombi, die Extra-PS, gibt es nämlich nur im 308 GT.

Der Benziner hat statt maximal 130 plötzlich 205 PS und der Selbstzünder schnellt vom 150-PS-Peak auf 181 PS. Das sechsstufige Automatikgetriebe ist im Diesel dann Serie. Indes hält die auf dem Top-Niveau Allure aufbauende Ausstattung im GT ein ganzes Bouquet von Interieur- und Exterieur-Elementen parat, wie ein vorn um sieben und hinten um zehn Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk, Schaltwippen sowie edle Polster samt Ziernähten. Die agile Fahrweise unterstützen die langstreckentauglichen Sitze (samt manueller Lendenwirbelstütze) und sie wird sichtbar am fokussiert-puristischen Interieur. Im Wettrennen mit der bisherigen Sperrspitze des 308-Kombi-Programms, dem 2,0-Liter-SW mit 150 PS und Sechsstufenautomatik, zeigt sich der 30 PS stärkere GT-Kombi natürlich sprintstärker (8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h statt 8,9), kräftiger (400 Newtonmeter statt 370) und temporeicher (Top-Speed 218 km/h statt 209 km/h), gleichzeitig auch sparsamer (4,1 l/ 100 km und 107 g CO2 je km statt 4,2 l/100 km und 111 g CO2 je km). Der Kombi mit Rennsportgenen kostet künftig als Diesel mindestens 27.857 Euro, der klassische 308 SW mit dem 150-PS-Diesel steht mit 24.790 Euro in der Preisliste.

Kraftpaket

Wie erwähnt, kann dieser (wie auch die Limousine) optisch aufgepeppt werden, indem man die GT-Line ordert. In Verbindung mit dem Pure-Tech-Benziner-Duo 110/130 oder dem Diesel-Pendant Blue HDi 120/150 und dem Allure-Niveau an Bord gibt es für 1.513 Euro Aufpreis unter anderem das GT-Line-Logo auf dem Kühlergrill, Kofferraum und Kotflügel, LED-Blinklicht (vorn), getönte Heck- und Seitenscheiben sowie Kunstleder-/Alcantara-Polster. Eine absolute Sportskanone - und vielleicht deshalb immer noch mit dem"i" am Ende versehen - ist der 208 GTi 30th. Die Jubiläumsausgabe bietet im Vergleich zum Vorgänger mehr PS (plus acht PS auf nun 208 PS), eine breitere Spur (plus sechs Millimeter) und eine tiefere Karosserie (minus zehn Millimeter). Der 23.185 Euro teure Kleinwagen pariert in 6,5 Sekunden den Spurt auf 100 km/h. Was braucht es also für eine sportliche Fahrweise nochmal? Bei Peugeot-Fahrern nur das Kürzel GT(i)

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