Nachdem Aldi-Nord vor vier Wochen vorgelegt hat, bietet seit heute auch Aldi-Süd ein GPS-System zum Preis von 499 Euro an. Grund genug für die Stiftung Warentest, das vermeintliche Schnäppchen genauer unter die Lupe zu nehmen. Schnelle und unkomplizierte Installation: "Noch auf dem Parkplatz kann das Gerät installiert werden", so die Tester-Schmiede, nach 15 Minuten könne dann ein Ziel ausgewählt werden, zu dem der Fahrer von einer "netten und gut verständlichen Frauenstimme" gelenkt wird. Ungeeignet seien die Geräte allerdings für Offroad-Fans: Das Ziel kann nicht über Koordinaten bestimmt werden. Was nicht auf der Karte eingezeichnet ist, kann somit auch nicht angesteuert werden. Auch nicht dabei ist die so genannte "Brotkrumenspur-Funktion". Einmal am Ziel angekommen, kann der Weg nicht mehr zurück verfolgt werden. Gute Bedienbarkeit, umfassendes Kartenmaterial Lob verteilten die Tester hingegen für Handhabung und Kartenmaterial: Gute Bedienbarkeit und umfassende Basisinformationen. Für die Navigation in der Fläche mehr als ausreichend, findet die Stiftung Warentest. Geht`s hoch hinaus, versagt das Gerät allerdings: Im Gegensatz zu anderen Empfängern liefert das Medion-Produkt keine Höhenangaben. Ansonsten läge die Abweichung in der Fläche unter fünf Metern. Generell, so teilte die Stiftung Warentest weiter mit, machten die Geräte eine gute Figur und seien eine günstige und flexible Alternative zu fest installierten Systemen. (tc)
Aldi-Navigationssysteme auf dem Prüfstand
Stiftung Warentest: Schnäppchen machen "gute Figur"