Audi: Ingolstädter Spitzenreiter

02.01.2012 13:39 Uhr
Der Audi-Chef Rupert Stadler erteilt dem Konkurrenten BMW nun eine Kampfansage.
© Foto: Audi

Im Rennen der deutschen Autohersteller will Audi nach Mercedes auch noch BMW hinter sich lassen. "Wir sind auf Schlagdistanz und setzen zum Überholen an", sagte Audi-Chef Rupert Stadler der Zeitung "Donaukurier" (Samstag). Mercedes-Benz habe man bereits auf Rang drei verwiesen, der Abstand zu BMW habe sich in den letzten fünf Jahren erheblich verringert. In den ersten elf Monaten des Jahres setzte Audi 1,19 Millionen Autos ab – Mercedes kam auf 1,14 Millionen Fahrzeuge. Spitzenreiter in der Premiumklasse bleibt bislang aber unangefochten BMW: Seit Januar setzte der Münchner Autobauer bereits 1,51 Millionen Fahrzeuge ab. In fünf bis sechs Jahren will Audi Spitzenreiter sein Stadler zeigte sich aber optimistisch, dass es nicht bei dieser Rangfolge bleibt. Man wolle weltweit die Premiummarke Nummer eins werden, sagte er und zeigte sich zuversichtlich, "dass wir in fünf oder sechs Jahren ganz oben auf dem Treppchen stehen". Die Auftragsbücher bei Audi seien gut gefüllt. Für 2012 rechnet Stadler weltweit mit einem leichten Wachstum auf dem Automobilmarkt, vor allem in China, Russland und Südamerika. In Westeuropa geht er von einer Stagnation aus, möglicherweise werde es sogar zu einem Rückgang der Absatzzahlen kommen. (dpa)

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