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Autoexperte: Diesel nicht "für tot erklären"

26.04.2017 10:01 Uhr
Prof. Willi Diez
Willi Diez: "Ich würde nicht so weit gehen, den Diesel jetzt für tot zu erklären."
© Foto: IFA

Keine neuen Erkenntnisse sieht der Branchen-Experte Willi Diez in den Analysen des Umweltbundesamts. Und bei der CO2-Thematik sei der Diesel nach wie vor wichtig.

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Der Branchenexperte Willi Diez sieht trotz der Abgasproblematik weiter eine Zukunft für den Dieselantrieb. "Ich würde nicht so weit gehen, den Diesel jetzt für tot zu erklären", sagte Diez der "Heilbronner Stimme" (Mittwoch). Messdaten des Umweltbundesamtes zeigen, dass die Diesel in Deutschland insgesamt rund ein Drittel mehr gesundheitsschädliche Stickoxide ausstoßen als bisher von den Behörden angenommen. Auch bei modernen Euro-6-Pkw sind die Emissionen demnach im Alltag sechs Mal so hoch wie der Grenzwert, den Modelle bisher nur in Labortests einhalten müssen.

"Bei der CO2-Thematik hat der Diesel nach wie vor Verbrauchsvorteile", betonte Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Da sie weniger Sprit verbrauchten, stoßen Diesel auch weniger CO2 aus.

Das Umweltbundesamt habe zudem keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse geliefert. "Von der Problematik wussten ja alle in der Branche", betonte der Experte mit Blick auf Abweichungen beim gemessenen Abgasausstoß auf dem Prüfstand und unter realen Fahrbedingungen im Straßenverkehr. (dpa)

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