Polestar hat seine beiden Elektro-SUV überarbeitet. Der Polestar 3 erhält eine 800-Volt-Batterie, der Polestar 4 trägt nun die Bezeichnung Coupé im Modellnamen, außerdem wurde das Fahrwerk modifiziert. Die Preise starten bei 79.000 Euro bzw. 62.000 Euro.
Die umfangreichsten Änderungen betreffen den Polestar 3. Das Flaggschiff der schwedisch-chinesischen Marke erhält eine 800-Volt-Architektur und kann damit künftig mit bis zu 350 kW Gleichstrom laden. Unter optimalen Bedingungen soll das Laden rund ein Drittel schneller gehen als mit der bisherigen 400-Volt-Technik.
Polestar 3: Performance-Modell mit 680 PS
Alle Versionen erhalten zudem einen neuen Permanentmagnet-Synchronmotor an der Hinterachse, bei den Allradmodellen ergänzt durch einen Asynchronmotor vorn. Die stärkste Performance-Variante kommt nun auf bis zu 500 kW / 680 PS. Der Hauptrechner wird zudem auf einen Nvidia-Drive-AGX-Orin-Prozessor umgestellt, wodurch laut Hersteller die Rechenleistung für Sicherheits-, Sensor- und Fahrzeugfunktionen deutlich steigt.
Beim Polestar 4 stehen Fahrwerk und Modellpositionierung im Mittelpunkt. Das SUV-Coupé heißt künftig offiziell Polestar 4 Coupé und erhält eine neu abgestimmte Fahrwerksauslegung. Gleichzeitig verweist Polestar auf einen gesenkten CO2-Fußabdruck: Für in China gebaute Fahrzeuge werden 19,4 Tonnen CO2-Äquivalent für den Rear Motor und 20,3 Tonnen für den Dual Motor genannt.
Mit der Überarbeitung führt Polestar zudem eine neue Variantenlogik ein. Die Versionen heißen künftig Rear Motor und Dual Motor, die Topversionen Performance beim Polestar 3 beziehungsweise Dual Motor mit Performance-Paket beim Polestar 4. Außerdem gibt es neue Farben, Materialien und Ausstattungsdetails.