Tests im Tarnkleid: Der Audi A2 kehrt zurück, aber ganz anders als früher

21.05.2026 14:14 Uhr | Lesezeit: 2 min
Audi A2 e-tron
Hier ist der neue Audi A2 e-tron (noch) im Tarnanzug unterwegs.
© Foto: Audi

Audi bringt den A2 als vollelektrisches Modell zurück. Vor der Premiere 2026 muss der getarnte A2 e-tron Eis, Schnee, Windkanal und echte Straßen bestehen.

Audi treibt seine Elektro-Offensive weiter voran: Mit dem neuen A2 e-tron erweitert die Marke ihr Portfolio um ein rein elektrisches Einstiegsmodell in der Kompaktklasse. Audi-CEO Gernot Döllner hatte das Modell bereits auf der Annual Media Conference angekündigt. Die offizielle Premiere ist für Herbst 2026 geplant.

Produziert wird der vollelektrische A2 e-tron am deutschen Heimatstandort Ingolstadt. Damit setzt Audi ein klares Zeichen für die Transformation seiner Werke in Deutschland und Europa.


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Audi A2 e-tron: Test in Altmühltal und Lappland

Bis zur Weltpremiere absolviert der getarnte Prototyp ein umfangreiches Testprogramm. Auf Schnee und Eis, im Windkanal der Technischen Entwicklung in Ingolstadt sowie auf öffentlichen Straßen sammelt der A2 e-tron wichtige Erprobungskilometer.

Rund um das Altmühltal prüft das Entwicklungsteam Fahrwerk, Assistenzsysteme und Abstimmung unter realen Bedingungen. Steigungen, wechselnde Fahrbahnbeläge und enge Kurven liefern dafür ein anspruchsvolles Testumfeld.

Noch härter sind die Bedingungen bei der Wintererprobung in Lappland. Auf verschneiten Straßen, vereisten Handling-Kursen und einem zugefrorenen See muss der A2 e-tron zeigen, wie belastbar sein Zusammenspiel aus E-Antrieb, Bremsregelsystem, Fahrwerk und Batterie ist. Auf einem geheimen Testgelände in Nordschweden stehen neben der Fahrdynamik vor allem Thermomanagement und Batterie-Performance im Fokus.

Audi A2 e-tron wird im Windkanal optimiert

Auch die Aerodynamik spielt eine zentrale Rolle. Die markante Dachlinie prägt nicht nur den Charakter des A2 e-tron, sondern trägt auch zu seiner Effizienz bei. Im Windkanal in Ingolstadt wird die Form laufend überprüft und weiter optimiert: Mit Windgeschwindigkeiten bis zu
300 km/h, hochpräziser aeroakustischer Messung und einem 235 km/h schnellen Laufband liefert der Windkanal ideale Bedingungen, um das Strömungsverhalten, die Geräuschentwicklung und die thermische Stabilität des A2 e-tron zu optimieren.

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