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Bereit für Veränderung?

Q Cells hat Belmoto als Partner für sein Mobilitätsmanagement an Bord geholt. Damit hielten Mobilitätsbudgets, ein größeres Produktportfolio und vor allem mehr Flexibilität für die rund 70 Dienstwagen-Berechtigten Einzug bei dem Komplettanbieter für erneuerbare Energielösungen.


Datum:
01.07.2020
Autor:
S. Löw
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Für Belmoto-Geschäftsführer Philip Kneissler steht das Jahr 2020 nicht nur unter dem Zeichen von Corona, sondern vor allem auch für Aufbruch:"Wir wollen als ganzheitlicher Anbieter möglichst viele Kunden von einem modernen Mobilitätsmanagement überzeugen." Nicht zuletzt deshalb erweitert Michael Müller seit Juli 2018 als Innovationsexperte die Geschäftsführung des Hamburger Mobilitätsdienstleisters. Er weiß: "Bei neuen Mobilitätskonzepten geht es einerseits um maximale Flexibilität für Mitarbeiter und Kostensenkungen für den Arbeitgeber. Bis zu 20 Prozent Kostensenkung sind möglich - und gleichzeitig profitieren die Mitarbeiter von bedürfnisorientierten Angeboten."

Das kann dann so aussehen wie bei Q Cells, einem der rund 90 Unternehmen, die Belmoto zum Kundenkreis zählt und das als Komplettanbieter für erneuerbare Energielösungen seine Wurzeln in der Solarindustrie hat."Wir hatten über viele Jahre eine klassische Fuhrparkstruktur: Die 40 Dienstwagen-Berechtigten fuhren Leasingfahrzeuge, wir haben stark mit dem lokalen Autohandel zusammengearbeitet", berichtet Philipp Rebel, Head of HR Europe, der vor etwa einem Jahr vom Volkswagen-Konzern zu Q Cells kam.

Doch das reichte Rebel nicht mehr. Um die Attraktivität als Arbeitgeber hoch zu halten, den veränderten Bedürfnissen der Mitarbeiter und der Positionierung als nachhaltiger Energielösungs-Anbieter gerecht zu werden, hat sich Q Cells nach neuen Optionen und Partnern umgesehen. Natürlich standen auch Effizienzsteigerungen auf der Wunschliste der Solar-Profis, bei denen sich bislang eine Mitarbeiterin der Personalabteilung um das Thema Fuhrpark gekümmert hatte. Mit inzwischen knapp 70 Dienstwagenberechtigten ist das "nebenbei" aber nicht mehr zu schaffen.

Aber warum haben sich die Anforderungen gewandelt? "Wir haben uns vom reinen Hersteller von Solarmodulen hin zum Komplettanbieter von nachhaltigen Energielösungen für Unternehmen und Privatkunden entwickelt, da erwarten die Mitarbeiter auch neue Konzepte für die eigene Mobilität", erklärt Rebel. Die Vertriebler im Außendienst fragten als Aushängeschild der Firma verstärkt nach nachhaltigen Lösungen. Für die Pendler, die täglich bis zu 50 Kilometer nach Thalheim zurücklegen, standen ÖPNV-Lösungen im Vordergrund. Und die Mitarbeiter im Berliner Büro interessierten sich für ganz andere Dinge wie etwa Carsharing.

Q Cells setzt auf Belmoto

Q Cells hat sich auf dem Weg zur neuen Mobilitätsstrategie für Belmoto entschieden. "Belmoto bietet alles aus einer Hand und kann nicht nur bewährte Prozesse wie Leasing-Bestellungen abbilden, sondern bietet auch neue Optionen", begründet Rebel die Entscheidung. "Zudem überzeugt uns die Betreuung der Mitarbeiter inklusive Reporting und Kostensteuerung, was unsere personellen Ressourcen schont." Nach ausführlicher Analyse und Abstimmung entwickelte Belmoto ein maßgeschneidertes Konzept für Q Cells, das in neue Dienstwagen-Nutzungsregeln eingeflossen ist. Der offizielle Startschuss dafür fiel Anfang März. Und so sieht Mobilität bei dem Unternehmen heute aus: Wer weiterhin seinen Dienstwagen auf Leasingbasis fahren will, kann das tun. "Es war uns wichtig, niemanden zu neuen Wegen zu zwingen", so Rebel. Daneben hat Q Cells zwei neue Optionen geschaffen: Dienstwagen-Berechtigte, die sich für ein kleineres Modell oder eine geringere Ausstattung entscheiden und so ihr Budget nicht voll ausschöpfen, können an der Kosteneinsparung partizipieren: "Der gesparte Betrag verbleibt zu 30 Prozent beim Unternehmen, zu 70 Prozent beim Mitarbeiter, der den Betrag monatlich auf seine Belmoto Mobility Card überwiesen bekommt", berichtet Rebel. Ein Drittel aller Kunden von Belmoto setzt mittlerweile auf das Mobilitätsbudget und die Mobility Card.

Die zweite neue Option sieht vor, dass bei einem kompletten Verzicht auf den Dienstwagen das ganze Budget auf die Mobility Card überwiesen wird. "Damit können sich die Mitarbeiter ihre Mobilität individuell und flexibel organisieren und über die Zahlfunktion der Kreditkarte etwa bei Carsharing- oder ÖPNV-Anbietern bezahlen." Neu eingestellten Mitarbeitern mit einer Funktion, die bisher für einen Dienstwagen berechtigte, wird generell das Mobilitätsbudget angeboten. Zudem hat Q Cells das Portfolio erweitert. Zu den bisherigen VW-Marken kamen Skoda und Seat dazu - und damit auch neue E-Auto-Optionen. Ein Thema, das Q Cells wichtig ist und folglich incentiviert wird: Wer sich für ein E-Fahrzeug entscheidet, bekommt 1.000 Euro als Extra-Bonus. Zudem wurden in Thalheim acht Ladepunkte geschaffen - natürlich betrieben mit selbst erzeugtem Solarstrom. Auch Belmoto registriert eine starke Nachfrage nach alternativen Antrieben. Belmoto ist also vorbereitet:"Die Mobility Card kann auch für die elektrische Betankung genutzt werden."

"Die Mitarbeiter haben das neue Angebot bislang sehr positiv aufgenommen", resümiert Rebel, der darauf hinweist, dass sie sich dank eigener Rufnummer und Mailadresse bei Belmoto sehr gut betreut fühlen. Jede Maßnahme zeige deutliche Einsparpotenziale. "Vor allem, da bei der Administration sowie durch die neu geschaffenen Optionen die Kosten geringer sind", ergänzt er. Wenn sich das Konzept bewährt, überlegt Q Cells, ein Mobilitätsangebot auch über die 70 Dienstwagenberechtigten hinaus auszuweiten. Wobei Rebel betont: "Wir sehen die Maßnahmen grundsätzlich nicht als einmalige Aktion, sondern als Prozess, den wir jederzeit flexibel an Marktbedingungen und Bedürfnisse anpassen können."

Flexibilität hat sich auch Belmoto auf die Fahnen geschrieben. So haben sie anlässlich der Corona-Krise kurzfristig das Produkt "LeaseFreeze" eingeführt, mit dem Leasingnehmer bei Stillstand sparen können. Und weitere Lösungen in kostensensiblen Zeiten sind im Entstehen, wie Müller berichtet: "Derzeit entwickeln wir eine Reihe von Maßnahmen zur Abwehr von Preiserhöhungen und zur Reduzierung von Fuhrparkkosten. Da wir stark steigende Kosten bei Leasing-Rückgaben beobachten, wird es auch hier eine Dienstleistung für das Leasing-Rückgabemanagement geben, die helfen wird, Rückgabekosten möglichst gering und fair zu halten."

Q Cells | Im Profil

Unter der Marke Q Cells vertreibt Hanwha Q Cells, ein weltweit tätiges Photovoltaik- und Energieunternehmen mit Hauptsitz in Seoul (Südkorea) und Thalheim (Sachsen-Anhalt), nachhaltige Energie-Lösungen. Mehr als vier Milliarden Solarzellen hat Q Cells bereits produziert, mittlerweile positionieren sich die Solarenergie-Experten als Komplettanbieter von sauberen Energielösungen. So bietet Q Cells von der Solaranlage über Elektro-Ladelösungen bis hin zum Stromtarif für jedermann eine breite Produktpalette. Für Unternehmen bietet der Solarpionier seit Neuestem flexible Modelle wie etwa das "Power-Contracting" mit Reststromlieferung. 550 Mitarbeiter in Deutschland verteilen sich auf die Standorte in Thalheim mit dem weltweiten Forschungszentrum und Berlin. Hinzu kommen 50 weitere Mitarbeiter im Vertriebsaußendienst in ganz Europa. Über ein Netzwerk von Installateuren, die "Q-Partner", vertreibt Q Cells seine Lösungen an circa 60 Prozent Privathaushalte und 40 Prozent Unternehmen.

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