Frisches Dreigestirn
Mit neuen Gesichtszügen präsentieren sich Peugeot 107, Toyota Aygo und Citroën C1 im Modelljahr 2009.
Runter von der Sonnenbank, ab in den Citydschungel. Mit frischem Teint rollt das aus Peugeot 107, Toyota Aygo und Citroën C1 bestehende Kleinstwagen-Trio ins Modelljahr 2009. Der erste Eindruck bei der Bildersichtung: ein moderates Facelift für die nahezu identischen Stadtflitzer, die seit 2005 im tschechischen Kolin gemeinsam produziert werden.
Wer sich davon live überzeugen möchte, für den zeigt sich der Toyota Aygo auf der Bologna Motor Show erstmals der Öffentlichkeit. Dann mit drei wabenvergitterten Lufteinlässen, neuen Rückleuchten mit integrierten Chromringen und Einfassungen in Wagenfarbe im Cockpit. Zudem sollen die Ingenieure den Aygo genügsamer gemacht haben, was Verbrauch und CO2-Ausstoß angehen.
Deutlicher wird hier schon Peugeot. So soll der Dreizylinder-Benziner (68 PS) des 107, den jetzt ein neuer Stoßfänger mit schicker Chromleiste schmückt, 0,1 Liter weniger als der Vorgänger verbrauchen und zwei Gramm weniger CO2 emittieren. Oder konkret: 4,5 Liter Super auf 100 Kilometern und 106 g/km CO2.
Ferner hat die Löwenmarke gezielt daran gearbeitet, die Geräuschkulisse im Innenraum zu verbessern. Eine neu gestaltete Kofferraumabdeckung rundet das moderate Facelift ab.
Neben der frischen Optik müssen sich Peugeot-Fans auf leicht erhöhte Preise einstellen. So startet der Dreitürer ab 8.277 Euro, der Fünftürer kostet 378 Euro mehr.
Preislich alles beim Alten bei Citroën. Mit 7.891 Euro steht der Dreitürer in der Liste, mit 8.227 Euro der Fünftürer. Und auch der Dritte im Bunde darf sich über einen neuen Stoßfänger freuen. In der höheren Ausstattungversion ziert diesen dann ein Hauch von Chrom, ferner kommen neue Radzierkappen zum Einsatz. Leicht geänderte Armaturen, neue Sitzbezüge und die neue Metallic-Außenfarbe „Electra-Blue“ – fertig ist die Schönheits-OP.
Motorenseitig können Kunden beim Citroën C1 nur noch den 68 PS starken Dreizylinder-Benziner wählen. Den HDi 55 mit 54 PS hat die Marke mit dem Doppelwinkel beim C1 in Rente geschickt. Laut offiziellem Bekunden unter anderem wegen des stark gesunkenen Anteils an Verkäufen in den vergangenen Monaten.
Das verbesserte Otto-Triebwerk soll sich analog zum Peugeot 107 mit 4,5 Litern auf 100 Kilometern zufriedengeben, was einem CO2-Ausstoß von 106 Gramm je Kilometer entspricht. Verglichen mit dem Vorgänger ein Minus von 0,1 Liter und zwei Gramm. Beim für einen Aufpreis von 504 Euro erhältlichen, automatisierten Schaltgetriebe SensoDrive liegt der CO2-Wert jetzt bei 107 g/km. PN
Verbesserter Volvo S80 D5
Mehr Leistung, geringerer Verbrauch – auf diesen gemeinsamen Nenner lassen sich die Maßnahmen beim verbesser-ten Volvo S80 D5 bringen. Der 205 PS starke Fünfzylinder-Turbodiesel leistet mit 205 PS rund 20 PS mehr als sein Vorgänger und erfüllt nun die Euro-5-Norm. Das Common-Rail-Triebwerk soll 6,2 Liter (Automatik: 6,7 Liter) auf 100 Kilometern konsumieren. Den CO2-Ausstoß des S80 D5 geben die Schweden mit 164 Gramm pro Kilometer an, das maximale Drehmoment mit 420 Nm. Für die Leistungssteigerung zeichnen u. a. eine verbesserte Ansaugtechnik und Abgasführung, die Verwendung zweier Turbolader in Registeranord-nung und das weiterentwickelte Common-Rail-Einspritzsystem verantwortlich. So sprintet die Oberklasselimousine in 8,0 Sekunden von null auf Tempo 100 (Automatik: 8,5 Sekunden). Spitze: 230 km/h. Erhältlich ist der D5 in Kombination mit Sechsganghandschalter oder adaptiver Sechsgang-Automatik. Preislich star-tet der Volvo S80 D5 bei 32.437 Euro.