Laut einer kürzlich erschienenen Dataforce-Studie haben rund 90 Prozent der Fuhrparkmanager auch ein Mitspracherecht bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge. 52 Prozent der Befragten sind Mitentscheider, 22 Prozent stehen beratend zur Seite während 16 Prozent alleine über neue Fahrzeuge des Fuhrparks bestimmen können. Die Entscheidung darüber welche Fahrzeuge der Fuhrpark enthält ist wesentlich von den Kosten abhängig. Für über ein viertel der rund 400 Befragten ist dies das wichtigste Kriterium, gefolgt vom Status des Fahrers (81 Nennungen). Einsatzbereich und Umweltverträglichkeit wurden nur von 13 bzw. 12 Personen als Entscheidungskriterium angegeben. Kriterien wie Zuverlässigkeit/Qualität/Leistung sowie Verbrauch und Antriebsart bilden das Mittelfeld. Weiterhin gaben die Teilnehmer eine Prognose für die zukünftige Entwicklung ihres Fuhrparks in punkto Antriebsart ab. So glauben 42 Prozent, dass alternative Antriebe zunehmen werden. Auch Dieselfahrzeuge werden zukünftig vermehrt in den Bestand aufgenommen, glauben 40 Prozent der Befragten. Auf die geplante Finanzierung des Fuhrparks angesprochen wird deutlich, dass viele Fuhrparkleiter in unterschiedlichen Leasingformen die Zukunft sehen. 28 bzw. 32 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass Finanz- bzw. Serviceleasing zunehmen wird. Dagegen gaben 37 Prozent an, das der Anteil an gekauften Fahrzeugen abnehmen wird. In der Studie "Fuhrparkmanagement in deutschen Unternehmen 2007" wurden rund 400 Fuhrparkverantwortliche aus verschiedenen Fuhrparkgrößenklassen und Branchen befragt. Zentrale Themen der Umfrage waren die Entwicklung von Fahrzeugfinanzierung und Antriebsarten, die Hauptkriterien bei der Fahrzeugwahl und das Mitspracherecht bei Neuanschaffungen. (tk)
Fuhrparkmanager haben Mitspracherecht beim Fahrzeugkauf
Studie: 16 Prozent bestimmen alleine über die Zusammensetzung der Flotte