Fuhrparkmanager lässt Pkw-Maut kalt

30.07.2007 17:33 Uhr
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Die Mehrheit der deutschen Flottenmanager erwartet die Einführung einer Pkw-Maut in den nächsten drei Jahren.

Studie: Mehrheit erwartet Einführung in den nächsten drei Jahren / Nur jeder Zehnte würde Flottengröße reduzieren

Mehr als jeder zweite Flottenentscheider (55 Prozent) rechnet mit der Einführung einer Pkw-Autobahnmaut in den kommenden drei Jahren. Besonders große und mittlere Unternehmen sehen die Gebühr zu 60 bzw. 55 Prozent kommen. Das geht aus der jährlichen Studie "Barometer 2007" der Fuhrparkmanagement-Plattform "Corporate Vehicle Observatory" (CVO) hervor. Befragt wurden in diesem Jahr 400 deutsche Fuhrparkleiter, Geschäftsführer und Einkaufsleiter. Eine Einführung würde allerdings nur zehn Prozent der Befragten dazu veranlassen, die Fuhrparkgröße in ihren Unternehmen zu reduzieren. Bei 88 Prozent hätte die Abgabe keinen Einfluss auf die Anzahl der unterhaltenen Dienstwagen, hieß es. Großunternehmen würden dabei weniger Gegenmaßnahmen einleiten als kleinere Betriebe (40 zu 43 Prozent). Im Gesamtdurchschnitt würden 43 Prozent der Befragten zu konkreten Kostensenkungsmaßnahmen greifen. Dazu gehören laut CVO u.a. die Optimierung der Routenplanung (34 Prozent), die Vermeidung von Autobahnen (29 Prozent) oder die Nutzung anderer Verkehrsmittel (18 Prozent). Rund jeder Siebte würde von Kommunikationsmitteln wie etwa Videokonferenzen stärker Gebrauch machen oder die Kilometerleistung reduzieren. (rp)

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Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.