Mehr als jeder zweite Flottenentscheider (55 Prozent) rechnet mit der Einführung einer Pkw-Autobahnmaut in den kommenden drei Jahren. Besonders große und mittlere Unternehmen sehen die Gebühr zu 60 bzw. 55 Prozent kommen. Das geht aus der jährlichen Studie "Barometer 2007" der Fuhrparkmanagement-Plattform "Corporate Vehicle Observatory" (CVO) hervor. Befragt wurden in diesem Jahr 400 deutsche Fuhrparkleiter, Geschäftsführer und Einkaufsleiter. Eine Einführung würde allerdings nur zehn Prozent der Befragten dazu veranlassen, die Fuhrparkgröße in ihren Unternehmen zu reduzieren. Bei 88 Prozent hätte die Abgabe keinen Einfluss auf die Anzahl der unterhaltenen Dienstwagen, hieß es. Großunternehmen würden dabei weniger Gegenmaßnahmen einleiten als kleinere Betriebe (40 zu 43 Prozent). Im Gesamtdurchschnitt würden 43 Prozent der Befragten zu konkreten Kostensenkungsmaßnahmen greifen. Dazu gehören laut CVO u.a. die Optimierung der Routenplanung (34 Prozent), die Vermeidung von Autobahnen (29 Prozent) oder die Nutzung anderer Verkehrsmittel (18 Prozent). Rund jeder Siebte würde von Kommunikationsmitteln wie etwa Videokonferenzen stärker Gebrauch machen oder die Kilometerleistung reduzieren. (rp)
Fuhrparkmanager lässt Pkw-Maut kalt
Studie: Mehrheit erwartet Einführung in den nächsten drei Jahren / Nur jeder Zehnte würde Flottengröße reduzieren