Höhere Bußgeldsätze in Deutschland

11.03.2004 11:02 Uhr

Ab 1. April müssen Verkehrssünder tief in die Tasche greifen

Verkehrsverstöße werden ab 1. April in Deutschland teurer. Der Preis für das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung werde beispielsweise 40 Euro statt 30 Euro betragen; hinzu komme ein Punkt in der Flensburger Strafsünderkartel, teilte das Bundesverkehrsministerium jetzt mit. Auch telefonierende Radfahrer können mit einer Strafe von 25 (momentan 15) Euro rechnen, jedoch ohne Strafpunkt. Zudem müssen sich vor allem Lkw- und Busfahrer auf höhere Geldbußen einstellen. Den Angaben zufolge kosten die Überholmanöver auf Autobahnen ab April 40 statt 30 Euro plus ein Punkt in Flensburg. Für technische Mängel von Lkw und Bussen an Lenkungen und Bremsen sowie für das Überschreiten des Tempolimits stehen deutlich höhere Strafen fest. Verschärfte Bußgelder (30 Euro) betreffen zusätzlich Reisebus-Insassen, wenn sie vorhandene Becken-Sicherheitsgurte nicht anlegen und Hinweise des Fahrers nicht beachten, hieß es. (ie)

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