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Induktives Laden von Conti: Kabellos unter Strom

Continental Induktives Laden
Continental hat ein System für induktives Laden von Elektroautos entwickelt.
© Foto: Continental

Continental zeigt in einem Elektroauto ein innovative Ladetechnik. Das kabellose System soll das Stromtanken praktikabler und komfortabler gestalten.


Datum:
07.06.2017
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In einem Elektrofahrzeug zeigt Continental zur "Tech Show" im Juni und zur IAA im September eine komfortable, induktive Ladetechnik. Die Energie wird dabei kabellos von einer Sendeeinheit am Boden zu einer Empfängerplatte am Fahrzeugunterboden übertragen. Der Fahrer muss dafür sein Fahrzeug über der Platte parken, dabei hilft ihm eine Mikronavigationslösung. Eine Mensch-Maschine-Schnittstelle zeigt ihm an, wann die richtige Position erreicht ist und der Ladevorgang beginnt.

"Es gibt einige Gründe, warum Fahrer eines Elektroautos heutzutage nicht jede Ladechance nutzen. Schlechtes Wetter, Kälte oder beengte Platzverhältnisse machen das Hantieren mit einem Ladekabel nicht gerade verlockend", erklärte Thomas Röhrl, Experte für das induktive Ladesystem bei Continental. Vor allem bei einer eher kurzen Parkdauer könnte der Fahrer den Aufwand scheuen und damit eine Lademöglichkeit vergeben. Die Lösung ist für eine Leistung bis zu elf kW ausgelegt. Dabei gewinne der Fahrer pro Minute Ladezeit etwa einen Kilometer Reichweite, so Röhrl. "Nur 20 Minuten einkaufen könnnen schon 20 Kilometer mehr Reichweite bedeuten."

Zum fahrzeugseitigen Teil der Ladetechnik gehören die Empfangsplatte, die Leistungselektronik, Steuergeräte und die Schnittstelle für das einfache Parken. Röhrl: "Um das Laden praktikabler zu machen, müssen wir es auch komfortabel gestalten." Mit der laufenden Weiterentwicklung des teilautomatisierten Fahrens im Bereich Parken könne dieser Teil des Ladevorgangs in Zukunft auch ohne Eingriff des Fahrers ablaufen, was den Komfort noch weiter steigern solle.

Sobald ein Fahrzeug korrekt geparkt ist und die drahtlose Anmeldekommunikation erfolgreich war, beginnt die Bodenplatte Leistung auszusenden. Die Sendeleistung wird innerhalb von Sekunden in einer flachen Rampe stufenförmig hochgefahren. Erkennt eine ins System integrierte Luftspaltüberwachung, dass ein Gegenstand unter das Fahrzeug und zwischen Bodenplatte und Fahrzeugplatte gerät, so wird die Energieübertragung sofort abgeschaltet.

Verglichen mit kabelgebundenen Ladestationen erfordert die induktive Technik wenig Platz in der Garage oder im Parkhaus. Die Bodenplatte ist für bis zu 500 Kilogramm Belastung ausgelegt. Sie wird entweder auf dem Boden montiert oder bündig in ihn eingelassen. (red)

 

 

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