TMC-Antenne im Gehäuse
ausführliches Handbuch nur auf CD
TMCpro
lange Startzeit
Halterung mit Magnetmechanismus
Bildschirm spiegelt bei Sonne
schnelle Routenberechnung
Zielführung
Fahrspurassistent
In Kürze
Zwei Medion-Neulinge
Mit einem Preis von rund 235 Euro locken die edlen Medion-Modelle GoPal X4345 und X4545 jetzt im Handel. Die mobilen Lotsen warten unter anderem mit der neuen GoPal-Software 5.5, Kartenmaterial für 44 Länder, einem rund zwölf Zentimeter großen Display, TMCpro, einem Splitscreen, einer Aktivhalterung, einer integrierten TMC-Antenne sowie einem Fingerprint-Sensor auf. Ferner soll GPSpro das Navigieren durch Tunnel und Unterführungen erleichtern. Das X4545 kommt zusätzlich mit Bluetooth-Freisprechfunktion daher.
Bornemann: Ortungseinstieg
Die von der Bornemann AG aus der Taufe gehobene Plattform „gink“ soll den Einstieg in die GPS-Ortung erleichtern. So lassen sich Daten für eigene Software-Tools wie Flottenmanagementsysteme nutzen. Der Vorteil für Fuhrparkleiter sei, dass Bornemann die komplette Infrastruktur und aktuelles Kartenmaterial biete – darunter auch den Zugriff auf die Programmierschnittstelle (API). Für 355 Euro erhalten Kunden die gink-Box mit GPS-Antenne, Stromkabel sowie zwei Jahre kostenlosen API-Zugriff.
Stauinfos ein Jahr gratis
Fans von TomTom-Navis aufgepasst: Der Navigationsprofi spendiert beim Erwerb eines XL Live, GO 650 Live, GO 750 Live und GO 950 Live seine Live-Services wie HD Traffic ein Jahr lang gratis. Im Folgejahr müssen Fuhrparkleiter dafür dann 42 Euro auf den Tisch legen – ein Rabatt von 50 Prozent.
Navteq Traffic präziser
Beim Verkehrsservice Navteq Traffic hat der gleichnamige Kartenspezialist hierzulande die Qualität und Abdeckung, die momentan von TMCpro bereitgestellt wird, ausgebaut. Letztere um den Faktor vier.
Neues Magnetfeld
Schicker Lotse, noch dazu mit cleverer Halterung: unterwegs mit dem neuen Vision 700 von Falk.
Beim Auspacken der erste Aha-Effekt. Quasi aus der Schachtel springt das edel designte Vision 700 von Falk in die dafür vorgesehene Halteschale. Die zwei Magneten zeigen ihre Wirkung. Der mit sogenanntem Sensitive Touch Display versehene Lotse sitzt sicher an seinem Platz – ein cleverer Fixierungskniff.
Schnell noch die Halterung, die leider nicht ganz so hochwertig wie das Highend-Navi daherkommt, an die Windschutzscheibe ansaugen, schon kann es losgehen.
Spracheingabe, Postleitzahl oder doch die komplette Adresse? Auf allen drei Wegen gelangt man ohne Probleme zur Routenberechnung. Der 336 Euro teure mobile Lotse findet fix das Ziel – zwei Alternativrouten inklusive.
Beim Navigieren sollten sich Dienstwagenfahrer für die überzeugende 3-D-Kartenansicht entscheiden – mit Bergen und dem einen oder anderen Gebäude. Zwar verfügt das Vision 700 über Luftbilder von zehn Städten, darunter Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München, das Ganze erfordert aber einen gedanklichen Schwenk auf die Vogelperspektive. Auf der Hatz von Termin zu Termin nicht so empfehlenswert.
Und die Frage, ob es diese Autobahnausfahrt nicht gewesen wäre, gehört dank der übersichtlichen Kartendarstellung der Vergangenheit an; die Beschreibung „Echt-Sicht“ ist nicht übertrieben. Auch der Fahrspurassistent gefällt. Selbst längere Tunnelfahrten stellen den Navigationsneuling nicht vor Probleme, automatisch dunkelt die Karte ab.
Kleines Manko „on tour“: Bei ungünstiger Sonneneinstrahlung spiegelt mitunter der LCD-Bildschirm, der mit einer Diagonale von 10,9 Zentimetern aufwartet, ein wenig.
Zudem verhaspelt sich die „Ansagerin“ manchmal bei schwierigen Straßennamen, sodass iPod & Co. nicht so laut aufgedreht sein sollten, wenn man sich in wirklich unbekannten Gefilden befindet.
Als richtiger Schachzug erweist sich, dass die Entwickler die TMC-Antenne direkt in das schicke Navi integrierten. Kein nerviger Kabelsalat, dafür stets TMCpro-Infos.
Zum Lieferumfang des 12,0 Zentimeter breiten, 7,7 Zentimeter langen und 1,7 Zentimeter dicken Falk Vision 700 zählen unter anderem Kartenmaterial für 43 europäische Länder, ein Autoladekabel, die Halterung mit Magnetmechanismus, ein USB-Kabel, Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie die Software Falk Navigator 11.
Darüber hinaus spendiert Falk – eher für privates Reisen – Guided Tours samt Audio-Files, Reiseführer und Touren- Manager.
Unterm Strich ist das Falk Vision 700 ein toller Begleiter für jede Dienstreise. pn