Nach einem Preisrückgang in der vergangenen Woche haben sich die Kraftstoffpreise in Deutschland auf einem hohen Niveau eingependelt. Einer ADAC-Untersuchung in 20 deutschen Städten zufolge muss an Markentankstellen für Super rund sieben Cent mehr bezahlt werden als noch im August. Auch Diesel habe sich gegenüber dem Vormonat nochmals um zwei Cent verteuert, hieß es. Laut Autoclub liegen beim Super 14 von 20 Städten mit einem Preis von 1,359 Euro auf dem ersten Platz. Besonders hart treffe es wieder einmal die Autofahrer in Rostock: In der Ostseestadt kostet Super 1,392 Euro, Diesel 1,168 Euro. Der billigste Diesel ist zurzeit in Frankfurt, Freiburg, Kiel und Köln erhältlich (1,119 Euro). Besonders tief in die Tasche greifen müssen Fahrer von Dieselfahrzeugen in Bielefeld (1,149 Euro) und Stuttgart (1,147 Euro). Benzinabsatz stark rückläufig Unterdessen geht der Benzinabsatz in Deutschland weiter stark zurück. Im August wurden nach vorläufigen Zahlen zwei Mio. Tonnen Benzin verkauft, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Mittwoch in Hamburg mit. Das seien 6,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Für die ersten acht Monate beträgt das Minus 5,3 Prozent auf 15,8 Mio. Tonnen. Der Dieselabsatz sank um 0,6 Prozent auf 18,7 Mio. Tonnen. Auswirkungen der Preissteigerungen in den letzten August-Tagen ließen sich aus den Zahlen noch nicht ablesen, hieß es. (rp)
Spritpreise im September weiter auf hohem Niveau
ADAC: Autofahrer zahlen für einen Liter Super rund sieben Cent mehr als noch im August