Überredungskunst

30.06.2010 12:02 Uhr

Überredungskunst

Mit toller Laufkultur will der Ford Mondeo mit EcoBoost-Motor einen auf die Benziner-Seite ziehen.

Bevor Ford seinen Flottenliebling Mondeo im Herbst modellgepflegt auf Fuhrparks loslässt, schlüpft der Kölner erst einmal in die Rolle des Überredungskünstlers. Weg vom Diesel hin zum Benziner, scheint eines seiner neuen Mantras zu sein. Wie wäre es demnach mit einem 203 PS starken Vierzylinder-Otto, der bereits bei 1.750 Umdrehungen satte 300 Nm auf die Kurbel stemmt?

Analog zum 2.0 EcoBoost SCTi im kürzlich renovierten Familienmitglied S-Max (siehe Autoflotte 03/2010) zeigt sich der laufruhige Benzin-Direkteinspritzer von seiner Schokoladenseite. Das Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller klappt wirklich tadellos – also in bester Selbstzünder-Manier.

Dabei können beide Hände ruhig am Multifunktionslederlenkrad verweilen, das in Serie verbaute Sechsgangdoppelkupplungsgetriebe sortiert einwandfrei die sechs Gänge. Für den Fall, dass die rechte Hand dann doch Abwechslung wünschen sollte, bietet der Automat auch einen manuellen Modus an.

Verglichen mit dem Automatik-Vorgänger, dem 2,3-Liter-Otto mit 161 PS, konnten die Ingenieure die CO2-Emissionen um ganze 19 Prozent auf 179 Gramm pro Kilometer senken. In Sachen Verbrauch gibt der Hersteller einen Wert von 7,7 Litern auf 100 Kilometern an. Beim erwähnten 2,3-Liter-Aggregat standen noch 9,3 Liter im Datenblatt.

Preislich startet der Ford Mondeo mit 2.0 EcoBoost und PowerShift-Automatikgetriebe, der ab der Ausstattung Ghia zu haben ist, bei 26.513 Euro. Wer statt dem Fließheck lieber den Turnier erstehen möchte, der muss nochmal 840 Euro on top auf den Tisch legen. Stets an Bord sind dann Komfort- und Sicherheitsgaranten wie ESP mit ASR, ABS, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, das Intelligente Sicherheits-System samt Airbag-Verbund, höhenverstellbare Sitze vorn mit manuell justierbarer Lendenwirbelstütze sowie CD-Radio.

Diese Argumente machen das Überreden leicht. pn

Erste Begegnung mit neuem C-Max und Grand C-Max

Vor dem Schild mit der Aufschrift „Quality Corner“ stehen sie: die nackten Karossen der Kompaktvan-Brüder Ford C-Max und Grand C-Max. Später gibt sich im Ford-Werk Almussafes bei Valencia noch ein C-Max am Band die Ehre, dann stellen sich Vorserien-Fahrzeuge der Kölner in natura vor. Der erste Eindruck: Die zwei Neulinge unterscheiden sich deutlich voneinander. Der Größere der beiden ist eher der Familientyp, der Kleinere dank der nach hinten abfallenden Dachpartie der Dynamiker. Trotzdem müssen Passagiere, so die erste Sitzprobe in der Vorserien-Ausführung, bei Letzterem keine Kompromisse in puncto Platzangebot eingehen. In Reihe zwei fühlen sich auch Langbeiner kommod untergebracht, die Verarbeitung präsentiert sich bereits in dieser Evolutionsstufe auf hohem Niveau. Neuland beschreitet Ford mit dem siebensitzigen Grand C-Max, den Fondpassagiere über die seitlichen Schiebetüren links und rechts bequem entern können. Im Cockpit der beiden Newcomer geht es stylisch und modern zu – auch dank des neuen Bedienkonzepts. Bereits zum Debüt auf dem diesjährigen Genfer Autosalon hatte der Hersteller unter anderem EcoBoost-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum sowie verbesserte 1,6-Liter und 2,0-Liter-TDCi angekündigt. Ferner war von beispielhaft niedrigen Spritverbräuchen und CO2-Emissionen die Rede.

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.