Gut gelaunt, gut vernetzt (vor allem in Österreich) und entspannt offen: so zeigte sich Vibe moves you beim Redaktionsbesuch Ende 2025 in München. Der E-Auto-Abo-Anbieter ist laut eigener Aussage Marktführer in Österreich und blinkt nun vorsichtig über die Alpen nach Bayern und Baden-Württemberg. Was dahinter steckt, verriet uns Martin Rada, Managing Director Sales and International Operations, der selbst aus dem Abo-Bereich stammt.
Vibe Moves You ist in nur sechs Jahren zum gröMartin Rada: ßten Elektro-Aboanbieter Österreichs geworden. Was war der ursprüngliche Gedanke, mit dem alles begonnen hat?
Martin Rada: Am Anfang war eine Mischung aus Neugier und Überzeugung. Wir hatten das Gefühl, dass sich Mobilität grundlegend verändern wird, aber niemand wusste so richtig, wie schnell es gehen würde. Uns war klar, dass viele Leute zwar elektrisch fahren, aber kein Risiko eingehen wollten. Also haben wir gesagt: Wenn wir ihnen dieses Risiko abnehmen, dann probieren sie es. Und genau so ist es gekommen.
Auf der Homepage heißt es: Jetzt in Bayern." Wann ist Vibe Moves You in MeckPom?
M. Rada: Bayern und Baden-Württemberg, wo viele Unternehmen mit Fuhrparks sitzen, machen den Anfang. Parallel bauen wir ein Partnernetzwerk für Service und Fahrzeuglogistik auf, um in ganz Deutschland aktiv zu werden. Wir setzen aber auf kontrolliertes Wachstum mit hoher Servicequalität und werden schrittweise vorgehen – und auch in Mecklenburg-Vorpommern wird es bald gute Vibes in Sachen Elektroautos geben.
Wann war für Sie klar, dass Elektromobilität für Ihr Geschäftsmodell kein Trend, sondern ein dauerhafter Richtungswechsel sein könnte?
M. Rada: Bei uns kam der Punkt ziemlich früh. Wir haben gesehen, wie die großen Unternehmen plötzlich nicht mehr nur testweise ein paar E-Autos nahmen, sondern komplette Fuhrparks elektrifizieren wollten. Da war klar: Das ist keine Spielerei mehr. Und gleichzeitig hatten wir jeden Tag Kunden, die sagten: Ich würde elektrisch fahren, aber ich will mich nicht mehrere Jahre festlegen. Für uns war das die Bestätigung, dass wir mit einem flexiblen Modell genau die Lücke treffen können, die der Markt damals bot.
Der größte Vorteil ist tatsächlich, dass wir uns nicht ständig neu erfinden müssen. Wir konzentrieren uns auf ein Thema und werden darin richtig gut. Dies schätzen sowohl unsere Kunden als auch die Hersteller und Partner, über die wir unsere Fahrzeuge beziehen. Wir führen keine Diskussion darüber, welchen Antrieb wir fördern, wir haben keine Mischflotte, keine unterschiedlichen Serviceprozesse. Alles ist auf Elektro ausgelegt. Und intern bringt diese Klarheit eine enorme Ruhe, weil jeder im Unternehmen weiß, wohin wir wollen. Ich glaube, diese Konsequenz ist ein Grund dafür, warum wir so schnell wachsen konnten.
Mit ViveLaCar haben Sie vor sechs Jahren (vor Corona) einen ersten Anlauf beim Thema Autoabo genommen. Ist heute die Welt eine andere, die auch anders auf das relativ teure Autoabo blickt (wenn man die 75-prozentigen Abschreibemöglichkeiten in Deutschland und die gestützten Leasingraten als Alternative heranzieht)?
M. Rada: Vor einigen Jahren kamen viele Anbieter auf den Markt und hatten alle mit drei Ereignissen zu kämpfen: Zunächst Covid mit den gewaltigen Unsicherheiten, dann die Chip-Krise und dem plötzlich leergefegten Markt und gleich danach dann der Krieg in der Ukraine mit den bekannten Auswirklungen, vor allem hinsichtlich der Zinsen. Abo war da seiner Zeit voraus, es musste viel erklärt werden – auch gegenüber Herstellern und Händlern. Heute ist es anders: Abos sind im Markt angekommen, die Angebote sind attraktiv, der Prozess einfach.
Bei vibe dauert die Bestellung wenige Minuten, alles wird digital, sicher und transparent abgewickelt und das ist ein weiterer, entscheidender Unterschied zum Leasing. Da wird noch viel Papier bewegt, der Vorgang dauert mitunter mehrere Tage und ist für viele Kunden oft nicht transparent.
Warum ist das Auto-Abo aus Ihrer Sicht die passende Antwort auf die Unsicherheiten im Fuhrparkmarkt, etwa bei Restwerten oder Technologiezyklen?
M. Rada: Weil das Abo im Grunde das ausspricht, was viele denken: Ich will das Auto nutzen, aber ich will mich nicht mit allem drumherum herumschlagen. Restwerte sind momentan ein Lotteriespiel: Niemand kann sagen, wo wir in zwei Jahren stehen. Mit dem Abo nehmen wir den Druck und beim Kunden herrscht Zufriedenheit. Für viele ist das eine echte Erleichterung. Und mal ehrlich: Bei der Geschwindigkeit, in der sich alles entwickelt, wäre es vermessen, heute auf lange Zeiträume wetten zu wollen.
Sie arbeiten mit einem Heavy-Asset-Modell und besitzen Ihre komplette Flotte. Welche Überlegungen stecken hinter dieser finanzintensiven Entscheidung?
M. Rada: Das war eine der mutigsten Entscheidungen, die wir getroffen haben. Es ist viel Kapital gebunden, keine Frage. Aber wir wollten nicht von Dritten abhängig sein. Wenn die Fahrzeuge uns gehören, können wir entscheiden, wie wir sie einsetzen, wann wir sie wiederaufbereiten und wie wir mit Restwerten umgehen. Das gibt uns Kontrolle, aber auch Verantwortung. Und ja, manchmal fühlt es sich an, als hätten wir ein sehr großes Spielfeld gekauft, auf dem wir jeden Stein selbst umdrehen müssen. Aber genau das macht unser Modell stabil.
Wie treffen Sie Ihre Einkaufsentscheidungen, wenn Sie Fahrzeuge in großer Zahl erwerben?
M. Rada: Wir kaufen nicht blind große Mengen, sondern schauen zuerst darauf, ob das Auto im Alltag unserer Kunden funktioniert. Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Verlässlichkeit – das sind die Themen. Wenn ein Modell bei uns intern durchfällt, kommt es gar nicht erst in den Einkauf. Und wir sprechen viel mit Herstellern. Manchmal müssen wir ihnen auch sagen: Euer Produkt ist gut, aber nicht für unseren Use Case. Das ist nicht immer angenehm, aber am Ende hilft es beiden Seiten.
Wir orientieren uns daran, was unsere Kunden wirklich fahren wollen und was wir auch nach zwei Jahren noch guten Gewissens weitergeben können. Zudem interessieren sich immer mehr Hersteller für uns, denn wir können einen Launch sehr wirksam unterstützen, ohne aus einem neuen Modell unkontrollierbare Ramschware zu machen. Auch dies unterscheidet uns von den Plattformen.
Mit revibe haben Sie ein eigenes Gebrauchtwagen-Abo geschaffen und damit eine Idee umgesetzt, die Autoflotte vor Jahren bereits bei Leasing- und Aboanbietern ansprach und eher Schulterzucken als Antwort erhielt. Welche Rolle spielen diese Fahrzeuge in Ihrem Gesamtmodell?
M. Rada: revibe resultiert aus einer ganz einfachen Erkenntnis: Unsere Autos sind nach dem ersten Lebenszyklus viel zu gut, um sie einfach nur zu verkaufen. Elektroautos altern anders. Wenn man sie ordentlich behandelt, sind sie nach zwei Jahren oft noch hervorragend in Schuss. Und wir kennen jedes Fahrzeug in- und auswendig, weil wir es selbst unterhalten haben. Also war der Schritt logisch, ein Abo daraus zu machen. Aufbereitet, klar bewertet, transparent dokumentiert – und preislich attraktiv. revibe ist für uns kein Nebenprodukt, sondern ein zweiter, sehr stabiler Geschäftszweig für einen sich stark entwickelnden Markt.
Sie haben einen eigenen Schadenskatalog für revibe entwickelt. Warum haben Sie nicht einen der etablierten genutzt?
M. Rada: Weil nichts das Verhältnis zwischen Kunde und Anbieter schneller zerstört als Überraschungen am Ende. Jeder hat schon mal eine Rechnung bekommen, bei der man sich gefragt hat: Wo kommt das jetzt her? Wir wollten das vermeiden. Also haben wir eine klare Liste erstellt, was normaler Gebrauch ist und was eben nicht. Das schafft Ruhe. Unsere Kunden sehen beim Start genau, worauf sie sich einlassen. Und intern hilft es uns auch, weil wir nicht bei jeder Rückgabe diskutieren müssen. Es ist einfach fairer für beide Seiten.
Wie stellen Sie sicher, dass ein stark genutztes Elektroauto nach der Aufbereitung wieder voll abonnierbar ist?
M. Rada: Wir lassen die Fahrzeuge nicht einfach „durchwaschen“, sondern prüfen sie sehr systematisch. Batteriegesundheit, Technikcheck, Innenraum, Lack, alles in klar definierten Schritten. Und wenn etwas nicht passt, wird es geändert. Punkt. Es hat keinen Wert, ein Auto halbherzig aufzubereiten, denn das merkt der nächste Kunde sofort. Der Vorteil für uns ist, dass wir die gesamte Historie kennen. Wir wissen, wie das Auto geladen wurde, wie es gefahren wurde und wo es im Service war. Das gibt uns eine Sicherheit, die man auf dem freien Gebrauchtmarkt so kaum bekommen kann.
Wie viel günstiger muss ein revibe-Auto sein, dass die Kunden ein gebrauchtes Auto akzeptieren? (geworben wird mit: pre loved). Wo beginnt preislich diese Liebe?
M. Rada: Im Durschnitt sind die revibe Autos 10-15 Prozent günstiger als Neufahrzeuge und das wird sehr gut angenommen.
Vibe Moves You beschreibt sich als vollständig digital aufgestellt. Was bedeutet das konkret für Kunden und Fahrer im Alltag?
M. Rada: Es bedeutet vor allem, dass sie sich nicht durch zehn Systeme klicken müssen. Egal, ob Kilometerstände, Ladevorgänge, Schadensmeldung oder Heimladeabrechnung – alles läuft über ein zentrales Portal oder die App. Die meisten Kunden merken erst, wie viel Zeit das spart, wenn sie es eine Woche lang genutzt haben. Und für Fahrer ist wichtig, dass sie nicht permanent telefonieren müssen, wenn etwas ist.
Die App führt sie durch vieles einfach durch. Wir haben immer gesagt: Digitalisierung darf nicht kompliziert sein. Sie muss Dinge einfacher machen. Wenn sie das nicht tut, hat man am Ende nur eine schöne Oberfläche ohne Nutzen.
Welche Funktionen bietet das Fuhrparkportal, und wie verändert es die Arbeit für Flottenmanager?
M. Rada: Für Flottenmanager bedeutet das Portal vor allem eines: Sie müssen nicht mehr hinter Informationen herlaufen. Alles, was früher über Mails, Excel-Listen oder Telefonate passiert ist, steht dort live drin: Kilometerstände, Ladestände, Servicehinweise, Verträge, Kostenstellen. Viele Kunden sagen uns nach zwei Wochen: „Wir wussten gar nicht, wie viel Zeit wir vorher verloren haben.“ Und das stimmt. Die Informationsflüsse waren in vielen Unternehmen ein riesiger Bremsklotz. Unser Portal löst das nicht mit Zauberei, sondern weil alles an einem Ort zusammenläuft und automatisch aktualisiert wird.
Wie unterstützt Ihre Fahrer-App im täglichen Betrieb, gerade im Hinblick auf Laden, Navigation und Service?
M. Rada: Wir haben die App so gebaut, wie wir sie selbst nutzen würden. Das heißt: Sie zeigt nicht nur an, wo die nächste Ladesäule ist, sondern ob sie funktioniert, ob sie frei ist und wie man am besten hinkommt. Wenn ein Service ansteht, läuft die Kommunikation direkt über die App. Kein Papierkram, keine Hotline. Und der wichtigste Punkt: Sie erinnert den Fahrer an Dinge, die man im Alltag gern vergisst, zum Beispiel den Reifenwechsel oder einfache Service-Checks. Viele unterschätzen, wie viel Stress so kleine Reminder rausnehmen können. Die App ist nicht da, um zu kontrollieren, sondern um zu entlasten.
Ein großes Thema im E-Auto-Bereich ist die Heimladeabrechnung. Wie lösen Sie diesen Prozess?
M. Rada: Wir wollten unbedingt eine Lösung, die nicht zur Wissenschaft wird. Also nutzen wir die Daten, die wir ohnehin haben, und bereiten sie so auf, dass Kunden sie direkt in ihre Lohnbuchhaltung übernehmen können. Das funktioniert über eine einfache Exportdatei, die jeden Monat automatisch erstellt wird. Kein manuelles Nachführen von Zählerständen, kein Jonglieren mit Screenshots oder Excel-Tabellen. Für viele Unternehmen war genau das der Punkt, an dem sie gesagt haben: „Gut, damit können wir wirklich elektrisch werden.“ Wenn Heimladen kompliziert ist, scheitern ganze Elektrifizierungsprojekte. Deshalb war das für uns ein zentraler Baustein.
Rund 90 Prozent Ihrer Kunden sind Unternehmen. Was macht Ihr Angebot für B2B-Flotten so attraktiv?
M. Rada: Unternehmen wollen Verlässlichkeit, Punkt. Und sie wollen nicht Stunden am Tag damit verbringen, Mobilität zu organisieren. Bei uns bekommen sie ein Auto, ein Servicepaket, ein digitales Dashboard und transparente Kosten. Das ist überschaubar. Zudem haben viele Firmen das Thema Elektromobilität zwar strategisch auf dem Schirm, aber nicht die Kapazität, sich im Detail darum zu kümmern. Wir nehmen ihnen diese ganze Komplexität ab. Und was viele unterschätzen: Für Dienstwagenfahrer ist ein Abo oft attraktiver, weil es flexibel ist. Sie können wechseln, anpassen, reagieren. Das kommt im Alltag gut an.
Sie haben namhafte Großkunden gewonnen, von Medienhäusern bis zu Industrieunternehmen. Wie gelingt Ihnen diese Marktdurchdringung?
M. Rada: Wir gehen nicht hin und machen große Präsentationen mit hundert Folien. Wir setzen uns mit den Kunden hin und reden darüber, was sie wirklich brauchen. Das klingt banal, aber viele Anbieter kommen mit fertigen Paketen, die nicht passen. Wir hören erst zu und bauen dann die Lösung. Außerdem haben wir den Vorteil, dass wir seit Jahren auf Elektro spezialisiert sind.
Wir müssen nicht erklären, dass wir uns auskennen, weil die Kunden es sehen. Und ganz wichtig: Wir liefern schnell. Wenn ein Unternehmen ein Projekt startet, wollen sie nicht drei Monate auf die ersten Autos warten. Genau da sind wir stark. Innerhalb einer Woche steht der Wagen in der Firmengarage.
Welche Rolle spielen Ihre Herstellerpartnerschaften für Einkauf, Service und Aftersales?
M. Rada: Eine sehr große, und zwar aus einem einfachen Grund: Wenn man rund 5.000 Fahrzeuge selbst besitzt wie wir, muss man mit den Herstellern auf Augenhöhe arbeiten können. Wir reden regelmäßig mit ihnen darüber, welche Modelle für unsere Kunden funktionieren und warum. Manche Gespräche sind angenehm, manche auch nicht, weil wir klar sagen, was im Alltag nicht passt.
Aber genau das macht die Partnerschaft aus. Wenn wir Probleme sehen, melden wir sie sofort zurück, und meistens bewegt sich dann auch etwas. Wir sind kein reiner Vertriebskanal, sondern jemand, der die Autos jeden Tag im Feld erlebt. Das hilft den Herstellern genauso wie uns.
Der Markteintritt in Deutschland im letzten Quartal 2025 war ein Schwerpunkt. Welche Unterschiede sehen Sie im Vergleich zum österreichischen Markt?
M. Rada: Deutschland ist größer, komplexer und vor allem viel heterogener. In Österreich kennen wir jeden Prozess, jeden Weg, jeden Partner. In Deutschland müssen wir vieles neu aufbauen und dürfen uns dabei nicht verzetteln. Die Kunden sind anspruchsvoll, das ist völlig in Ordnung, aber sie wollen sofort sehen, dass man lieferfähig ist. Dazu kommt, dass die politischen Rahmenbedingungen ständig wechseln.
Man muss flexibel bleiben und gleichzeitig zuverlässig auftreten. Wir gehen deshalb bewusst schrittweise vor, statt von Tag eins an riesige Volumina anzukündigen. Qualität geht vor Geschwindigkeit. Das ist unsere klare Linie und auch die Erwartung unserer Investoren.
Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen beim Aufbau eines skalierbaren Aftersales- und Partnernetzwerks in Deutschland?
M. Rada: Die größte Herausforderung ist tatsächlich, die richtigen Partner zu finden, die den Elektrogedanken ernst nehmen. Viele Betriebe sagen „ja klar, können wir“, aber wenn es dann um Spezialthemen geht, merkt man schnell, wie tief die Erfahrung wirklich ist. Wir investieren viel Zeit, um Partner zu prüfen und gemeinsam Standards aufzubauen.
Außerdem müssen wir Prozesse so bauen, dass sie nicht nur in München funktionieren, sondern genauso in Hamburg, Köln oder Dresden. Das klingt trivial, ist aber ein enormer Aufwand. Wenn Aftersales nicht passt, passiert etwas, das wir um jeden Preis vermeiden wollen: Der Fahrer verliert Vertrauen. Das darf nicht passieren.
Wie beurteilen Sie die Wettbewerbssituation in Deutschland, etwa im Vergleich zu Finn oder NextMove?
M. Rada: Wir haben großen Respekt vor allen, die in diesem Markt aktiv sind. Aber wir gehen einen anderen Weg. Viele Anbieter arbeiten sehr marketinggetrieben, sind extrem breit aufgestellt oder wechseln ihre Flottenstrategie häufig. Wir machen das Gegenteil. Wir sind fokussiert, wir bleiben bei Elektro, und wir besitzen unsere Autos. Das macht uns vielleicht weniger spektakulär, aber deutlich stabiler. Die Kunden spüren das. Und ja, natürlich gibt es starke Player in Deutschland. Aber wir müssen nicht der größte sein. Wir wollen der verlässlichste sein. Das ist unser Anspruch.
Wo gewinnt vibe seine Kapitalgeber?
M. Rada: Unsere Gesellschafter sind namhafte Family-Offices aus Österreich, jeweils mit einem großen Bezug zu nachhaltigen Geschäftsmodellen und einem weiten Planungshorizont. Wir freuen uns über dieses Vertrauen und die damit verbundene Stabilität und sehen, dass dies auch für die weiteren Investoren, mit denen wir in Gesprächen sind, von großer Bedeutung ist.