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Ausgabe 07/2017

Die Wege jenseits des Autos

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© AUTOFLOTTE

Welche Städte bieten heute schon Alternativen zum Pendlerverkehr? Greenpeace hat 14 Metropolen untersucht und kommt dabei zu interessanten Ergebnissen, wie sich am Modal Split zeigt.

_ Greenpeace hat die 14 größten deutschen Städte (von Nürnberg mit rund 500.000 Einwohnern bis Berlin mit gut 3,5 Millionen Einwohnern) nach ihrer Umsetzung von nachhaltiger Mobilität hin untersucht.

Nicht alle Daten aktuell

Eine direkte Vergleichbarkeit fällt schwer, da die Städte allein über topographische und örtliche Besonderheiten verfügen (Stichwort: Kessellage) und damit Umweltbelastungen unterschiedlich wirken. Interessant ist aber der Modal Split, also die Verteilung der einzelnen Verkehrsträger im Stadtverkehr. Hier zeigt sich allerdings auch eine Schwäche mancher Punkte der Studie. Denn nicht zu jedem untersuchten Themengebiet lieferten die Städte aktuelle Zahlen - beim erwähnten Modal Split reichen die Werte von 2008 bis 2013. Dennoch zeigen nicht zuletzt die aktuellen Umweltbelastungen pro Einwohner und der Ausbau von Car- und Bike-Sharing, wohin die Reise gehen wird und wie künftige Pendlerströme bewältigt werden sollen.

Die vollständige Studie finden Sie unter https:// www.greenpeace.de/presse/publikationen/staedteranking-zur-nachhaltigen-mobilitaet

Methodik der Studie

Wie die Zahlen erhoben, ausgewertet und schließlich vergleichbar gemacht wurden

_ 22 Indikatoren wurden vorab festgelegt und dafür die aktuellen Daten zusammengetragen. Am Beispiel des Modal Split zeigt sich, wie unterschiedlich die Zahlen sind, welche bisweilen bis zum Jahr 2008 zurückreichen.Die Datenerhebung erfolgte im Zeitraum von Januar 2016 bis Februar 2017 und basiert in erster Linie auf frei zugänglichen Quellen im Internet - maßgeblich offizielle kommunale Internetportale und Daten der Statistikämter auf Kommunal- und Landesebene.Bei mangelhafter Informationslage wurde in Einzelfällen eine Abfrage über E-Mail oder Telefon bei den jeweils zuständigen Ämtern vorgenommen. Zum Teil wurden auch Datengrundlagen genutzt, die bereits eine erarbeitete Zusammenstellung von Daten aller untersuchten Städte enthielten, wie die Carsharing-Zahlen. Quelle: Greenpeace

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