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Ausgabe 03/2017

In der Reife liegt die Kraft

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© AUTOFLOTTE

Zum 25-Jährigen erklimmt der Grand Cherokee den berüchtigten Rubicon Trail in den USA. Das Ergebnis fährt sich auch hierzulande sehr souverän. Doch der Große kann noch deutlich mehr als nur klettern.

_ Das Herzstück von Jeep, der Grand Cherokee, feiert silbernes Jubiläum. Nach 25 Jahren auf dem Markt muss es dann schon etwas mehr sein als ein kleines Facelift. So erhielt das Flaggschiff neben den optischen Retuschen und einem noch edleren Interieur gleich das Offroad-Label "Trailhawk" verliehen. Und dieses Signet ist nicht einfach nur eine Plakette, die man spazieren fährt. Es ist vielmehr ein Versprechen, dass der Ausflug dann immer mitten durchs Gelände gehen kann - und zwar durch das richtig schwere. Nach dem Cherokee und dem Renegade bezwang dafür auch der Grand Cherokee den Rubicon Trail in Kalifornien, um seine Nehmerqualitäten zu beweisen.

Kraxler-Qualitäten

Die in fünf Stufen einstellbare Luftfederung auf den maximalen Federweg justiert, kann der Ritt durchs Gelände starten - die Kevlar-verstärkten Reifen sichern den Kontakt zum Untergrund, während die Gelände-Tempoautomatik im Kriechgang die Steilhänge ab- und wieder auffährt. Und zwar ohne dass man bremsen beziehungsweise Gas geben muss. Das Kriechtempo wählt man einfach mit Hilfe der Schaltwippen. Der Rest ist Mut oder Abenteuerlust. Wie viel der Kraxler wirklich draufhat, wird der Fahrer wohl selten testen können, aber selbst das Wissen um diese Kräfte gibt einem ein Gefühl von Freiheit, das so typisch für die Marke ist. Für Vortrieb sorgt ein Sechszylinder - als 3,6-Liter-Benziner (286 PS) oder als 3,0-Liter-Diesel (250 PS) stets an die achtstufige Automatik mit Geländereduktion gekoppelt. Mittels der elektronisch geregelten Differenzialsperre wird die Kraft stets an das Rad geleitet, das Unterstützung braucht, um den vollen Grad der Geländefreiheit auszuleben. Freiheit braucht es auch in der Car Policy. Denn der Grand ist auch in der Preisliste ein Großer.

V8-Vergnügen

Der erwähnte Trailhawk fährt als Selbstzünder für 54.118 Euro vor. Kein Schnäppchen. Dafür erhält man aber auch eine sehr umfangreiche Ausstattung samt einer Topverarbeitung. Den Einstieg in die Grand-Cherokee-Welt versüßt das Niveau Laredo, wobei der Diesel hier mit 190 PS haushaltet (ab 42.773 Euro). Der reisekomfortbetonte Summit (fünftes von sechs Niveaus) ist mit dem 250-PS-Diesel ab 61.261 Euro zu haben. V8-Fans können mit dem SRT 468 PS auf die Straße bringen zu Preisen ab 73.866 Euro. Spätestens hier ordert der Chef wohl selbst seinen neuen Jeep. Für den Flottenalltag wird es ab Juli interessant, wenn der neue Compass vorfährt.

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