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Ausgabe 04/2020

Zukunftsmusik

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© AUTOFLOTTE

Autonomes Fahren in ausgefallenen Mobilen, wohin man blickte. Auf der MOVE in London ging es noch vor dem weltweiten Stopp aller Messen vor allem um das Thema Future Mobility.

Über 250 Start-ups und 380 Aussteller waren auf der Veranstaltung vertreten, um ihre Lösungen den etwa 6.000 Fachbesuchern vorzustellen. 800 Redner zeigten auf 15 Themen-Bühnen Geschäftsmodelle, Mobilitätslösungen, Zukunftsprojekte wie Smart-Cities und Erfolgsgeschichten. Aber auch bekannte Unternehmen wie Lyft, Lilium, BlaBlaCar, Park Now, Charge Now, Freenow, City of Hamburg oder Bird teilten ihre Visionen für den grünen, sauberen und effizienten urbanen Transport von Menschen und Waren.

Einen selbstfahrenden Kleinbus entwickelten der Automobilzulieferer ZF und dessen Tochterunternehmen 2getthere. Sie zeigten den bis zu 60 km/h schnellen autonomen Minibus GRT, der bis zu 22 Passagiere (8 sitzend, 14 stehend) transportieren kann. Das gut sechs Meter lange Fahrzeug soll 50 Kilometer weit elektrisch fahren können und innerhalb von elf Minuten den Batteriestatus von 30 auf 80 Prozent aufladen können.

Und auch im Fahrradsektor wurden beispielsweise von NanoSUN Neuigkeiten präsentiert. Ein mit Brennstoffzelle ausgestattetes E-Bike mit einem Wasserstofftank, gefüllt mit 300 bar, zeichnet sich durch eine temperaturunabhängige Reichweite von 145 Kilometern und einen CO2-Fußabdruck von 0,2 Gramm pro Kilometer aus.

MOTIV stellte einen autonom fahrenden Aluminium-Einsitzer vor, ein erstes Beispiel für autonome Individualmobilität auf 2,50 Metern Länge mit 65 km/h und 100 Kilometern oder 2,5 Stunden Reichweite. Ebenfalls autonome Individualmobilität von Personen oder Gütern bietet Street Drone auf der Plattform des elektrischen Renault Twizy oder des Nissan E-NV200. Es tut sich also was.

Professor Dr. Roland Vogt Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Strategisches Management an der FOM am Hochschulzentrum München. Seit September 2019 ist Prof. Dr. Vogt Leiter des KCFM FOM KompetenzCentrums für Future Mobility. Zudem ist der langjährige Flottenexperte Gründer des Instituts Zegemo: Zentrum für geschäftliche Mobilität. Er unterstützt dabei Unternehmen mit Beratung, Coaching und Training im Bereich der geschäftlichen Mobilität.

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