Bei den Modellen Cupra Terramar und Cupra Raval hat der Hersteller einen Rückruf wegen eines möglichen Sicherheitsmangels gestartet. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) kann die Befestigung der vorderen Sicherheitsgurte am unteren Verankerungspunkt fehlerhaft sein. Dadurch könnte die Schutzwirkung der Gurte bei einem Unfall eingeschränkt werden.
Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 7. Juni 2025 und dem 3. September 2026 produziert wurden. Nach KBA-Angaben umfasst die Aktion weltweit 10.151 Fahrzeuge, davon 1.936 in Deutschland.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Cupra
- Modelle: Terramar, Raval
- Produktionszeitraum: 07.06.2025 – 03.09.2026
- Rückrufgrund: Fehlerhafte Befestigung der vorderen Sicherheitsgurte am unteren Verankerungspunkt
- Risiko: Beeinträchtigte Rückhaltewirkung der Sicherheitsgurte bei einem Unfall
- Maßnahme: Überprüfung und gegebenenfalls Austausch der vorderen Sicherheitsgurte
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 10.151
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 1.936
- KBA-Referenznummer: 17072R
- Hersteller-Rückrufcode: 69C8 / 061501079991
- Status: Rückruf in Untersuchung / behördlich überwacht
Maßnahme
Als Abhilfemaßnahme überprüfen die Vertragswerkstätten die vorderen Sicherheitsgurte. Wird dabei eine fehlerhafte Befestigung festgestellt, werden die betroffenen Komponenten ausgetauscht. Angaben zur Dauer des Werkstattaufenthalts hat der Hersteller bislang nicht veröffentlicht.
Derzeit liegen keine Informationen darüber vor, ob sich die betroffenen Fahrzeuge anhand bestimmter Motorisierungen, Ausstattungsvarianten oder Fahrgestellnummern weiter eingrenzen lassen. Auch Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Mangel sind laut KBA bislang nicht bekannt geworden.
Fahrzeughalter können bei einem Cupra-Partner oder direkt beim Hersteller unter Angabe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) prüfen lassen, ob ihr Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. Für Rückfragen sollte der Hersteller-Rückrufcode 69C8 bereithalten werden.