Neuer Cupra Raval: Das steckt im Spanien-Stromer

09.04.2026 09:56 Uhr | Lesezeit: 2 min
Neu im Cupra-Portfolio: der Raval
© Foto: Timo Bürger

Kleinwagen? Von wegen! Der neue Raval bietet mehr Platz, mehr Power und mehr Technik als erwartet – wir saßen schon drin. Alle Infos zum Spanien-Stromer.

Cupra schlägt ein neues Kapitel auf: Mit dem vollelektrischen Raval dringt die selbst ernannte "Challenger-Brand" ins Kleinwagen- und damit "Bezahlbar"-Segment vor. Der spanische Knirps, wie auch der größere Born nach einem natürlich sehr kreativ-quirligen Stadtteil Barcelona benannt, wird im Sommer 2026 bei den Händlern stehen. Und zwar vor seinen Pendants VW ID.Polo und Skoda Epiq.

Optisch zeigt sich der Raval sportlich und markentypisch: Die Front prägt ein markantes Sharknose-Design, während das Heck mit durchgehendem Lichtband und beleuchtetem Logo Akzente setzt. Versenkte, beleuchtete Türgriffe unterstreichen den modernen Anspruch. Insgesamt fügt sich der Raval stimmig in die Cupra-Familie ein.


Cupra Raval

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Cupra Raval: Innen ist der Kleine groß

Ganz so "knirpsig" ist der kleine, in Martorell gefertigte Spanier gar nicht – das wird bei einer ersten kurzen Vorab-Sitzprobe klar. Im Gegenteil – auf ziemlich exakt vier Metern Länge bietet der auf der MEB+Plattform basierende Raval erstaunlich viel Platz. Das Raumgefühl vorne wie hinten ist erfreulich gut, die Sitze sind bequem, das Cockpit ist übersichtlich und ergonomisch gestaltet, etliche physische Tasten am Lenkrad machen die Eingewöhnung (vermutlich) einfach. Auch der Kofferraum überzeugt mit 430 Litern Volumen. Auf einen Frunk verzichtet der Hersteller allerdings.

Digital setzt Cupra auf moderne Technik mit einem 10,25-Zoll-Kombiinstrument und einem 12,9-Zoll-Infotainmentdisplay. Geschmackssache sind die zahlreichen Lichtinszenierungen im Innenraum – von Ambientebeleuchtung bis hin zu projizierten Effekten. Ein bisschen viel des Guten.

Das neue Android-basierte Betriebssystem sorgt für eine intuitive Bedienung, inklusive verbesserter Sprachsteuerung und globaler Suchfunktion. Smartphones lassen sich kabellos mit bis zu 15 Watt laden, ergänzt durch leistungsstarke USB-C-Anschlüsse – auch im Fond. Für den Sound sorgt serienmäßig ein Sieben-Lautsprecher-System, optional steht ein Sennheiser-Setup mit zwölf Lautsprechern und 475 Watt bereit.

Cupra Raval ist bis zu 226 PS stark

Angetrieben wird der Raval vom neuen Elektromotor APP 290, kombiniert mit einer modernen Cell-to-Pack-Batterie. Drei Varianten sind geplant, darunter auch eine leistungsstarke VZ-Version. Die Leistungsspanne reicht von 115 bis 226 PS.

Geladen wird mit bis zu 11 kW AC oder 130 kW DC – unter optimalen Bedingungen dauert der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent etwa 23 Minuten. Zwei Batteriegrößen stehen zur Wahl: 37 oder 52 kWh. Die maximale Reichweite gibt Cupra mit bis zu 450 Kilometern an. Praktisch: Dank V2L-Funktion lassen sich externe Geräte direkt über das Fahrzeug mit Strom versorgen.


Cupra Born (Facelift 2026)

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Für Cupra ist der Elektro-Kleinwagen, wie die Verantwortlichen betonen, das "wichtigste Modell, um viel Volumen zu machen", nicht weniger als ein "Gamechanger", ein "Must-have-Item" soll der Vollelektriker werden. Auch bei gewerblichen Kunden haben die Cupra-Strategen Potenzial ausgemacht: Man identifiziere "großes Interesse bei Flottenkunden, vor allem bei großen Flotten; die TCO werden immer wichtiger für Gewerbekunden“. Wobei wir nicht nur bei den Gesamtbetriebskosten wären, sondern auch beim Einstiegspreis: 26.000 Euro.

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