suchen
Autosalon Genf

VW Tiguan Allspace ab Mai bestellbar

10
1180px 664px
VW legt den Tiguan in einer Langversion auf.
©

Mit neuen Produkten will sich VW aus den Untiefen des Diesel-Desasters befreien. In Genf feiert jetzt die verlängerte Version eines der ohnehin gefragtesten Modelle ihre Premiere.

Mit 4,50 Metern Länge ist der VW Tiguan bereits ein durchaus stattliches Auto. Wer noch mehr Platz benötigt, kann künftig die Langversion "Allspace" wählen. Die bietet wahlweise extra viel Gepäckraum oder Platz für zwei zusätzliche Passagiere. Die Markteinführung erfolgt im September zu Preisen ab rund 25.000 Euro ohne Mehrwertsteuer. Bestellbar ist der Neue bereits ab Mai, Europapremiere feiert er auf dem Genfer Salon (9. bis 19. März).

Erstmals vorgestellt wurde der lange Tiguan bereits Anfang des Jahres auf der Messe in Detroit. Kein Wunder, soll er doch vor allem in den USA die Lücke zwischen dem dort als winzig empfundenen Tiguan und dem Fünf-Meter-Modellen Atlas und Touareg füllen. Aber auch hierzulande gibt es einen Markt für Mittelklasse-SUV, wie nicht zuletzt Konkurrenten wie Skoda Kodiaq und Nissan X-Trail zeigen.

Die 21,5 Zentimeter Zuwachs strecken den Tiguan auf 4,70 Meter Länge. Der um elf Zentimeter gewachsene Radstand sorgt vor allem auf der Hinterbank für ein besseres Raumgefühl. Zudem wächst der Gepäckraum um bis zu 265 Liter gegenüber dem Standardmodell, maximal passen 1.920 Liter in den Tiguan Allspace. Der gewonnene Raum kann alternativ für den Einbau einer dritten Sitzreihe genutzt werden. Aus dem Fünf- wird dann ein Siebensitzer. Für die Optik des Tiguan bedeutet das Längenwachstum eine sichtbare Veränderung, zumindest ab Höhe der hinteren Türgriffe. Das dritte Seitenfenster ist deutlich größer, endet mit einem kecken Knick nach oben. Der hintere Überhang wurde gestreckt und trägt damit optisch ebenfalls zum neuen Erscheinungsbild bei.

Bildergalerie

Die übliche Qual der Wahl herrscht bei den Motoren: Hier bietet das gut gefüllte VW-Regal neben dem 1,4 Liter kleinen Einstiegsbenziner mit 110 kW / 150 PS die allseits bekannten 2,0-Liter-Triebwerke bis hin zum 176 kW / 240 PS starken Top-Diesel. Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe müssen nur bei den Basismotorisierungen extra bestellt und bezahlt werden, ansonsten sind sie serienmäßig.

Zwei Front-Designs und viele Assistenten

Bei der Infotainment-Technik legt VW den Fokus auf gute Vernetzung. Wer ein Navigationsgerät bestellt, bekommt auch im langen Tiguan automatisch diverse Apps dazu. Das System versteht sich auch mit Smartphones aller Betriebssysteme. Bedient wird die Technik per Touchscreen und erstmals auch durch Gestenteuerung. In der Aufpreisliste locken darüber hinaus die üblichen Assistenten, darunter ein Stauhelfer, der dem vorausfahrenden Auto selbsttätig um Kurven folgt. Wie auch beim Standard-Tiguan gibt es für die XL-Ausführung zwei unterschiedliche Front-Designs zur Auswahl, ein eher bulliges für den Stadtverkehr und ein unten abgeschrägtes mit besserem Böschungswinkel für Fahrten im Gelände. (sp-x)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema SUV:

Modellplaner



Fotos & Videos zum Thema SUV

img

Hyundai Vision T

img

Aston Martin DBX

img

Audi e-tron Sportback

img

Rolls-Royce Cullinan Black Badge

img

BMW X5 xDrive45e (Plug-in)

img

DS3 Crossback E-Tense


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2019 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Neues Wartungskonzept bei VW

Inspektionsintervall verdoppelt

VW schickt seine europäischen Kunden künftig deutlich seltener in die Werkstatt. Doch nicht nur die Häufigkeit, sondern auch der Umfang der Inspektion ändert sich.


img
Kurz gemeldet

Neu im Showroom

Jeep Renegade: Vernetzt ins neue Modelljahr +++ Sprachsteuerung für Mercedes V-Klasse +++ Seat Tarraco: Basisbenziner auch mit Automatik +++ Dacia Sandero Stepway...


img
Fahrdienstvermittler

Limousinen-Service "Uber Premium" gestartet

Mit dem Start des Dienstes "Uber Premium" können Nutzer vorerst in Berlin für Fahrten Limousinen der gehobenen Mittel- und Oberklasse bestellen. Der höhere Fahrpreis...


img
EuroNCAP-Crashtest

Sternenregen zum Jahresende

Gleich ein Dutzend neue und überarbeitete Pkw mussten sich dem letzten Crahstest des Jahres stellen. Die meisten glänzten – einen Ausfall gab es aber auch.


img
Studie

Bessere Umweltbilanz von E-Auto-Batterien

Die CO2-reiche Produktion von E-Auto-Batterien ist ein Zankapfel in der Diskussion um ein besseres Klima. Der Fertigungsprozess werde jedoch zunehmend umweltfreundlicher,...