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Grüne Mission

DKV will klimapositives Unternehmen werden

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Zum Auftakt seiner grünen Mission hat der DKV seinen Hauptsitz in Ratingen passend illuminiert.
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Der Ratinger Mobilitätsdienstleister will einen positiven Beitrag zu dem ambitionierten CO2-Zielen der EU leisten. Für die Kunden wird in ein nachhaltigeres Produkt- und Serviceportfolio investiert.

Der DKV verschreibt sich den Klimazielen der EU. Bis 2023 wolle man mit Blick auf seine eigene Bilanz ein klimapositives Unternehmen werden, teilte der Mobilitätsdienstleister in Ratingen mit. Gleichzeitig werde man seine 250.000 Vertragspartner dabei unterstützen, ihre transportbedingte CO2-Intensität bis 2030 um 30 Prozent zu senken.

"Wir sind davon überzeugt, dass die ambitionierten Klimaziele der EU nur dann erreicht werden können, wenn alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette dazu positives beitragen. Das sollte in der Mobilitätsbranche nicht nur der Job der Mineralölgesellschaften, OEMs und der Konsumenten sein", sagte Marc Erkens, Head of Sustainability, New Mobility & Public Affairs beim DKV. Mit etwa einem Viertel des weltweiten CO2-Ausstoßes biete der Transportsektor enormes Einsparpotenzial.

Seit geraumer Zeit investiert der DKV bereits in sein Portfolio an alternativen Kraftstoffen. Bei den 5.000 Tankstellen, die das Unternehmen jährlich anbindet, liegt ein starker Fokus auf so genannten Multi-Energy-Tankstellen, die neben herkömmlichen Diesel- und Ottokraftstoffen auch Alternativen wie LPG, LNG, CNG, Wasserstoff und Ladepunkte für Elektrofahrzeuge anbieten.

E-Ladenetz wächst "sehr dynamisch"

"Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das größte markenunabhängige Ladenetz in ganz Europa aufzubauen. Zurzeit liegen wir bei europaweit 130.000 Ladepunkten und wachsen sehr dynamisch", betonte DKV-Chef Marco van Kalleveen. Bei LNG biete man mit 150 Stationen das derzeit größte Versorgungsnetz Europas.

Daneben gibt der DKV seinen Kunden auch digitale Werkzeuge wie das Telematiksystem "DKV LIVE" an die Hand, damit Transporteure durch eine effizientere Fahrweise und ein optimiertes Betankungsmanagement den CO2-Ausstoß ihres Fuhrparks zusätzlich reduzieren können. Über seine Fortschritte in Sachen Klimaschutz will das Unternehmen kontinuierlich im jährlich erscheinenden CR-Bericht informieren.

Die EU strebt an, bis 2050 klimaneutral zu sein – eine Wirtschaft mit null CO2-Emissionen. Dieses Ziel ist das Herzstück des Europäischen Green Deals und steht im Einklang mit der Verpflichtung der EU zu globalen Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens. (red)

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