suchen
Mobilitätswandel

Noch langer Weg zu gehen

1180px 664px
Die Mobilität wird sich grundlegend verändern.
©

Alternative Antriebe, On-Demand-Services, autonomes Fahren – die Mobilität wird sich grundlegend verändern. Das erfordert große Anstrengungen von allen Seiten.

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sieht noch einen langen Weg beim grundlegenden Wandel der Mobilität. Dieser müsse positiv begleitet, den Bürgern müssten Ängste genommen werden, sagte Scheuer am Mittwoch in Berlin. "Im Fortschritt gibt es immer Veränderungen." Deutschland könne erfolgreich sein. "Stehenbleiben dürfen wir nicht."

Vor allem die Autoindustrie ist mitten in einem Wandel hin zu alternativen Antrieben wie der Elektromobilität, auch wegen strengerer Klimavorgaben der EU. Dazu kommen moderne Mobilitätsdienste wie Carsharing, die Versorgung ländlicher Regionen mit Mobilität sowie das autonome Fahren.

Scheuer nahm einen neuen Fortschrittsbericht der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission Nationale Plattform Zukunft der Mobilität entgegen. Der Kommissionsvorsitzende Henning Kagermann sagte, in Zukunft werde Mobilität für die Menschen noch bedarfsgerechter zur Verfügung gestellt werden können. Mobilität werde außerdem bezahlbarer werden. Die Beschäftigten in der Branche müssten beim Umbau aber mitgenommen werden.

Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld gefordert

Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Jörg Hofmann, sagte mit Blick auf die angespannte Lage gerade von Zulieferern, es seien "Bypässe" notwendig. Viele kleine Zulieferer hätten Finanzierungsprobleme beim Übergang vom Verbrennungsmotor zu alternativen Antrieben. Dazu kämen Auftragsrückgänge. Hofmann sprach sich für Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld aus, außerdem seien "dringend" arbeitsmarktpolitisch begleitende Maßnahmen nötig.

Scheuer sagte, das Ministerium arbeite konkret an der Umsetzung von Beschlüssen des Klimakabinetts. Es gehe etwa um den Ausbau des Nah- und Radverkehrs, eine stärkere Schiene oder den Ausbau des Ladenetzes für E-Autos. Scheuer sprach von einem "Aktivministerium".

Vor allem der Verkehrsbereich muss liefern, damit Klimaziele bis 2030 erreicht werden. Die CO2-Emissionen sind in den vergangenen Jahren kaum gesunken. Zuletzt hatte das Umweltbundesamt Zweifel angemeldet, ob das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ausreicht, um die Ziele zu schaffen. (dpa)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Mobilitätswandel:





Fotos & Videos zum Thema Mobilitätswandel

img

Seat Minimo

img

Renault EZ-Pod

img

Citroën Ami One

img

Care by Volvo

img

Mercedes Vision Urbanetic

img

Mercedes-Benz Chark.me


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Kleines Peugeot-SUV

Das kostet der neue 2008

Peugeot bringt die neue Generation seines kleinen SUV 2008 auf die Straße. Erstmals auch als E-Modell.


img
Fahrbericht Smart Fortwo

Zur Pflege

Smart ist seit knapp einem Jahr elektrisch. Ausschließlich. Und damit der erste "gedrehte" Hersteller. Jetzt kommt das Facelift des Elektrozwergs. Und er kommt der...


img
Diesel-Fahrverbote

Mehr als 16.000 Verstöße

In vier deutschen Städten gibt es bislang Diesel-Fahrverbote. Doch halten sich die betroffenen Autofahrer daran? Und wie häufig wird die Einhaltung des Verbots kontrolliert?


img
Fiktive Schadensregulierung

Müssen neue Gesetze her?

In Deutschland werden jedes Jahr rund 1,5 Millionen Kfz-Haftschäden "fiktiv" abgerechnet - das ist legal, aber nicht alle Autohalter sind ehrlich. Müssen neue Gesetze...


img
Zukunft im Tank

So sollen Kraftstoffe klimaneutral werden

Alle reden über die E-Mobilität. Doch so wichtig ihr Durchbruch für eine bessere CO2-Bilanz ist: Herkömmlicher Sprit hat noch große Öko-Reserven. Forscher entwickeln...